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Nur Fleisch aus artgerechter Tierhaltung in den Mensen

Studentenwerk: Größtmögliche Sicherheit vor BSE durch Fleisch von Rindern, die ausschließlich tiergerecht gefüttert werden

Das in den Mensen des Studentenwerks Oldenburg verwendete Fleisch stammt ausnahmslos von Tieren aus artgerechter Tierhaltung, die nur mit pflanzlichem Futter ernährt werden. Darauf weist Gerhard Kiehm, der Geschäftsführer des Studentenwerks, anlässlich der aktuellen Diskussion um die Rinderseuche BSE hin. Gerhard Kiehm: “Schon seit 1997 verwenden wir ausschließlich Fleisch von Rindern aus tiergerechter und umweltschonender Haltung. Damit bieten wir unseren Gästen die größtmögliche Sicherheit vor BSE-haltigem Fleisch.”

“Die Rinder, deren Fleisch in unseren Mensen verwendet wird, stammen ausnahmslos aus Betrieben des Neuland-Verbundes. Diese Höfe garantieren, dass die Tiere nicht mit Tier- oder Knochenmehlen gefüttert werden und dass sie auch keine Wachstumshormone oder Antibiotika erhalten”, erläutert Kiehm. “Das ist der zuverlässigste Schutz gegen die Ansteckung mit BSE, denn die Übertragung des Virus erfolgt über tierische Futtermittel. Rinder, die nur artgerechte, pflanzliche Nahrung bekommen, können sich nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft nicht mit BSE infizieren. Im übrigen ist es ohnehin absurd, an Rinder die Überreste toter Artgenossen zu verfüttern.”

Kiehm betont, dass die Einhaltung der Richtlinien auch regelmäßig kontrolliert wird: “Die Richtlinien des Neuland-Verbundes beinhalten auch die regelmäßige Überprüfung der Höfe durch eine fachlich qualifizierte Kontrollkommission. Zusätzlich überprüfen wir unsere Zulieferbetriebe durch persönliche Besuche auch selber.”


“Zwar kann es hundertprozentige Sicherheit so lange nicht geben, wie kein absolut zuverlässiger Test für die Feststellung von BSE existiert”, sagte Kiehm. “Aber mit der Verwendung von Fleisch aus kontrolliert artgerechter Tierhaltung bieten wir unseren Gästen die größte Sicherheit, die nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft möglich ist.”

Der “Neuland-Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung e.V.” wurde von der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, dem Deutschen Tierschutzbund, dem Bundesverband Verbraucherinitiative, dem B.U.N.D. und dem Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen BUKO gegründet. Diese Verbände haben auch die Neuland Richtlinien für artgerechte Tierhaltung entwickelt und garantieren deren Einhaltung.



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