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“Die Rinder, deren Fleisch in unseren Mensen verwendet wird, stammen
ausnahmslos aus Betrieben des Neuland-Verbundes. Diese Höfe garantieren,
dass die Tiere nicht mit Tier- oder Knochenmehlen gefüttert werden
und dass sie auch keine Wachstumshormone oder Antibiotika erhalten”,
erläutert Kiehm. “Das ist der zuverlässigste Schutz gegen die Ansteckung
mit BSE, denn die Übertragung des Virus erfolgt über tierische Futtermittel.
Rinder, die nur artgerechte, pflanzliche Nahrung bekommen, können
sich nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft nicht mit BSE infizieren.
Im übrigen ist es ohnehin absurd, an Rinder die Überreste toter Artgenossen
zu verfüttern.”
Kiehm betont, dass die Einhaltung der Richtlinien auch regelmäßig
kontrolliert wird: “Die Richtlinien des Neuland-Verbundes beinhalten
auch die regelmäßige Überprüfung der Höfe durch eine fachlich qualifizierte
Kontrollkommission. Zusätzlich überprüfen wir unsere Zulieferbetriebe
durch persönliche Besuche auch selber.”
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“Zwar kann es hundertprozentige Sicherheit so lange nicht geben,
wie kein absolut zuverlässiger Test für die Feststellung von BSE existiert”,
sagte Kiehm. “Aber mit der Verwendung von Fleisch aus kontrolliert
artgerechter Tierhaltung bieten wir unseren Gästen die größte Sicherheit,
die nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft möglich ist.”
Der “Neuland-Verein
für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung e.V.” wurde
von der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, dem Deutschen
Tierschutzbund, dem Bundesverband Verbraucherinitiative, dem B.U.N.D.
und dem Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen BUKO
gegründet. Diese Verbände haben auch die Neuland Richtlinien für
artgerechte Tierhaltung entwickelt und garantieren deren Einhaltung.
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