Seit Januar 2007 gibt es
in allen Mensen nur
noch Fisch aus nachhaltiger Fischerei oder Öko-Aquakultur.
Dadurch will das Studentenwerk als Großverbraucher ein Zeichen
gegen die weltweite Überfischung setzen.
„Mit unseren fünf Mensen und rund 6.500 Essen pro Tag
können
wir als lebensmittelverarbeitender Großbetrieb durchaus Einfluss
auf den Markt in der Region nehmen“, erläutert Johannes
Hemmen, Leiter der Verpflegungsbetriebe. Das Studentenwerk bietet
nur noch solchen
Fisch
an, der nicht durch Überfischung gefährdet ist oder
der aus Öko-Aquakulturen stammt.
Beschränkung
auf bestimmte Sorten
Als verhältnismäßig unbedenklich gilt derzeit der
Verzehr von Hering, Seelachs und Zander. „Zusätzlich
dazu bieten wir bestimmte Sorten aus Öko-Aquakultur an“,
so Einkaufsleiterin Doris Senf. „Auf dem Speiseplan stehen
auch Lachs und vereinzelt Pangasius-Filet als Tiefkühlware.“ Wer
also gerne Fisch isst, muss in der Mensa nicht darauf verzichten. Fische wie Rotbarsch oder Scholle sucht man allerdings auf den Mensaspeiseplänen
erst einmal vergebens – „je nach dem Zustand der
Bestände“, sagt Doris Senf. Wenn bestimmte Arten sich
erholt haben, können sie durchaus wieder in die Töpfe und
Pfannen des Studentenwerks zurückkehren.
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Fischverarbeitung in der Mensa Uhlhornsweg |