| Die Gruppen treffen sich einmal wöchentlich zur Planung der
individuellen Zeitbudgets und zur Reflexion der vorangegangenen
Woche. Neben einer zeitlichen Zielvorgabe für die kommende
Woche wird auch ein inhaltliches Arbeitsziel bestimmt. Gerade für
neue TeilnehmerInnen der Arbeitsschwierigkeitengruppe
ist das Erreichen des inhaltlichen Ziels jedoch zunächst zweitrangig.
Zu Beginn kommt es vielmehr darauf an, die vorgenommenen Arbeitszeiten
einzuhalten („zur angegebenen Zeit am angegebenen Ort“).
Wenn dann auf Grund von Grübeleien oder Dösen das Arbeitsziel
nicht vollständig erreicht wird, so ist das nicht dramatisch.
Wir sind sicher, dass diejenigen, die den kleinen Schmerz der Disziplin
bewältigen, und sich entsprechend ihrer Planung am Arbeitsplatz
der Arbeitssituation stellen, auf Dauer auf jeden Fall ein zufrieden
stellendes Ergebnis erreichen werden.
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Neben der individuellen Arbeitsplanung findet in den Arbeitsschwierigkeitengruppen
auch ein inhaltlicher Austausch der Studierenden über die
aktuell von ihnen bearbeiteten Projekte statt. Hier ist jedes Gruppenmitglied
gefordert, als ExpertIn den fachfremden KommilitonInnen das eigene
Arbeitsgebiet nachvollziehbar zu machen und die eigenen Arbeiten
vorzustellen. Wo es sich aus den Arbeitsprozessen der einzelnen
Gruppenteilnehmer anbietet, werden von der Gruppenleitung grundlegende
Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens und einer sinnvollen
Prüfungsvorbereitung vorgestellt und geübt.
Nicht zuletzt ist die Gruppe auch ein soziales Netzwerk, das vielen
Studierenden, die sich in sehr isolierten Arbeitssituationen befinden, über
die Woche hinweg das Gefühl gibt, nicht ganz alleine draufloszuarbeiten.
Eigene Krisen beim Arbeiten können dadurch gemindert und relativiert
werden, wenn Sie sehen, dass sich auch bei den anderen Gruppenmitgliedern
Hochs und Tiefs im Arbeitsprozess abwechseln. Weiter zu Zusammenfassung und Checkliste
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