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Langzeitstudierende werden jedes Semester von neuem damit konfrontiert,
dass sie Strafgebühren zahlen müssen. Gegen den darin
versteckten Appell "Nun aber mal voran!" gibt es allerdings eine
verbreitete Immunität. Als persönlicher Vorsatz kann er sich nämlich
schnell und gründlich abnutzen. Dann folgt meistens die Idee: "Ich
muss mich einfach zusammenreißen!"
Ist das tatsächlich alles, was es dabei zu verstehen gilt, oder lassen sich typische
Hindernisse für das langfristige Gelingen eines Studiums genauer benennen?
Die
Psychosoziale Beratungsstelle (PSB) sammelt schon viele Jahre Erfahrung mit
der Betreuung von Langzeitstudierenden. Seit 2002 hat
die PSB spezielle Workshops und Gruppen für diese Studierenden angeboten.
In regelmäßigen Treffen werden Zielklarheit, Entschiedenheit, Vorgehen,
Disziplin, Motivation und Selbstfürsorge der TeilnehmerInnen erörtert
- ihr "Zeit- und Selbstmanagement".
Dabei wuchs eine immer detailliertere Liste von Gesichtspunkten
heran, auf die es sich zu achten lohnt, wenn das Studium gelingen
soll.
Zwei davon sollen im
folgenden vorgestellt werden: Ausweichen und Passivität. [weiter] |
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