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Probleme und Unsicherheiten in Alltag und Studium kennt jeder.
Und meist sind die Betroffenen in der Lage, diese Probleme selbst
zu meistern. Manchmal entscheiden sie sich auch dafür, in einer
Beratungsstelle Hilfe zu suchen. Es kann aber in manchen Fällen
passieren, dass sich innerlich alles zusammenzieht, die Betroffenen
alle Kontakte abbrechen, keine Hoffnung auf Lösung mehr sehen und
den völligen Rückzug antreten: Sie befinden sich in einer Depression.
Oder sie erleben schizophrene Episoden, fühlen sich fremd gesteuert,
hören vielleicht Stimmen.
In diesen Fällen ist die Seele so schwer erkrankt, dass die Betroffenen
in eine Klinik eingewiesen werden, um den akuten Prozess zu stoppen
und mit verschiedenen Therapieansätzen eine neue Basis für sich
zu finden. Diese Zeiten sind sehr einschneidende Erlebnisse, und
auch nach einem Klinikaufenthalt ist noch viel Zeit nötig, um die
ursprüngliche innere Sicherheit und Leistungsfähigkeit wieder aufzubauen.
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Viele "Studien-RückkehrerInnen" haben mit ihren Ansprüchen zu kämpfen,
jetzt schnell und zügig zu studieren, um alles Versäumte aufzuholen
und die eigene Leistungsfähigkeit zu beweisen. Diese Haltung kann
zu neuer Überforderung führen und birgt die Gefahr von Misserfolgen
oder sogar einer erneuten Erkrankung. Denn die Erfahrung zeigt,
dass Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen oft nur wenig
Konzentration aufbringen können, dass eine Stunde am Tag sie schon
erschöpft und allein die alltägliche Versorgung fast alle Kraft
braucht. Auch das Stigma langer Ausfallzeiten und damit einer verlängerten
Studiendauer kann die Betroffenen zusätzlich unter Druck setzen.
An dieser Stelle setzt die Gruppe "Hilfen zum Wiedereinstieg" in
der PSB an. Sie will Unterstützung bieten, um wieder Fuß fassen
zu können und um Mut zu finden, das Studium fortzuführen, auch
wenn es länger dauert als üblich, oder um entscheiden zu können,
ob das Studium noch das Richtige ist oder möglicherweise eine
andere Ausbildung besser passt.
Konzept und Vorgehensweise in
der Gruppe
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