| Die Studienzeit bringt vielen
Studierenden nicht nur mehr oder weniger spannende Lernerfahrungen,
sondern es geht natürlich auch darum, wie man den Stress bewältigt
und Lebenslust, genussvolle Tätigkeiten und Partyspaß
im eigenen Alltag etabliert. In diesem Zusammenhang spielt auch
der Umgang mit Suchtmitteln eine Rolle, der in allen Bereichen unserer
Gesellschaft ein Thema ist und entsprechend auch nicht vor den Toren
der Hochschulen Halt macht. Übrigens durchaus ein Phänomen
mit Tradition, wenn man nur an die in studentischen Verbindungen
gepflegten Trinkrituale denkt. Einige Suchtforscher kommen bei ihren
Untersuchungen sogar zu dem Ergebnis, dass sie Studierende in Hinblick
auf Suchtgefährdungen als Hochrisikogruppe einschätzen,
weil durch die Freiheiten, die ein Studium bietet, negative Konsequenzen
problematischen Konsums erst relativ spät auftreten.
Ganz so dramatisch sehen wir die Situation nicht und verstehen
es als eine sehr individuelle und zu respektierende Entscheidung,
wie abstinent oder eben nicht abstinent jemand sein Leben gestaltet.
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Tests zur Selbsteinschätzung
Für Studierende, die sich nicht ganz sicher sind, ob ihr eigenes
Verhalten überwiegend unter „Genuss und Lebensfreude“
einzuordnen ist oder ob ein eher riskanter Umgang und eine Suchtgefährdung
vorliegen, haben wir auf den folgenden Seiten die Möglichkeit
geschaffen, mit Hilfe verschiedener Fragen eine genauere Selbsteinschätzung
vorzunehmen.
Wir haben Fragen zu folgenden Bereichen zusammengestellt:
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