Viele Studierende finanzieren sich ihren Lebensunterhalt während des Studiums mit einem Nebenjob. Doch im Zuge der Corona-Pandemie haben viele Studierende ihren Job verloren. Was raten wir Studierenden jetzt?

Aus dem Job, in den Job

Wegen der hohen Nachfrage infolge der Corona-Krise suchen viele großen deutschen Supermarktketten dringend neue Mitarbeitende, auch studentische Aushilfen. Vielleicht ist das eine Alternative für die eine oder den anderen. Deshalb sollten sich Studierende bei dem Supermarkt in Ihrer Nähe erkundigen. Auch Lieferdienste, Logistikunternhemen, Tankstellen und Reinigungsfirmen suchen zurzeit Personal. Für die bald beginnende Erntezeit werden ebenfalls Helferinnen und Helfer gesucht. Vielleicht wäre auch das eine Möglichkeit für Sie.

Übrigens: Sollten Sie Ihren Minijob im Zuge der Corona-Pandemie verloren haben, kann Ihnen Ihr*e Arbeitgeber*in weitere 6 Wochen Lohn zahlen. Die Arbeitgeber*innen werden dann durch die jeweilige Gesundheitsbehörde entschädigt. Weitere Infos dazu finden Sie auf der Seite der Minijobzentrale: Was Arbeitgeber im Zusammenhang mit dem Coronavirus wissen sollten.

BAföG beantragen

Grundsätzlich ist die Studienfinanzierung mit dem BAföG möglich und kann geprüft werden. Dazu ist ein Antrag nötig. Informationen hierzu finden Sie auf unserer Seite zum BAföG-Antrag.

Studentenwerke fordern Nothilfefonds für Studierende

Aber auch BAföG und Nebenjobs gibt es nicht wie Sand am Meer - nicht alle Studierenden haben einen Anspruch auf die staatliche Förderung oder bekommen einen Nebenjob. Allein in Niedersachsen gibt es aktuell rund 212.000 Studierende, von denen etwa 49.000 zwingend auf einen Nebenjob angewiesen sind, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Aus diesem Grund appeliert die Arbeitgemeinschaft der Niedersächsischen Studentenwerke an das Wissenschaftsministerium und fordert in einem gemeinsamen Brief einen Nothilfefonds in Höhe von 19 Mio. Euro. Demnach sollen die Mittel aus dem noch zu schaffenden Nothilfefonds über die niedersächsischen Studentenwerke schnell und möglichst unbürokratisch an die hilfebedürftigen Studierenden ausgezahlt werden.

Weitere Fragestellungen zur Finanzierung des Studiums gibt`s in unserem Corona-FAQ.

     
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