Kakao wächst bekanntlich nicht besonders gut in unseren Breiten, er muss also über weite Strecken transportiert werden. Wer leckere Schokolade genießen und dennoch den eigenen CO2-Ausstoß nicht vergrößern will, kann nun direkt auf dem Campus der Uni Oldenburg zugreifen: Denn dank eines studentischen Projekts hat Schokolade ihren Weg in unsere Cafeterias gefunden, die mit einer Schokofahrt emissionsfrei aus der Karibik bis nach Oldenburg transportiert wurde.

Die Studentinnen Annika Fuchs, Emily Göbel-Lange, Renée Lilge und Neele Schubert studieren am Institut für materielle Kultur und haben sich für ihr Projekt im Bereich "Universität und Nachhaltigkeit" zum Ziel gesetzt, die "Schokofahrt-Schokolade" an die Uni zu holen.

Die Idee der Schokofahrt gibt es schon seit ein paar Jahren: Fair und nachhaltig produzierter Kakao wird mit einem Segelboot, also CO2-neutral, bis nach Amsterdam gebracht. Dort wird er in der Fabrik der "Chocolate Makers" zu besonderer Schokolade weiterverarbeitet. Diese wiederum verteilen (Lasten-)Radfahrerinnen und Radfahrer die Schokolade in mehrere Länder weiter.

Die 17kg Schokolade, die das Studentenwerk Oldenburg in seinen Cafeterien verkauft, wurden im Oktober an Einkaufsleiterin Imke Münch übergeben. So lange der Vorrat reicht, können folgende Varianten probiert werden:
90g-Tafel (Sorten: 75% Kakao oder/und 40% Kakao mit Meersalz) für 2,50€
12-g-Täfelchen (Sorten: 40% Kakao Milchschokolade oder 70% dunkel) für 0,40€

Da ist sie: Renée Lilge, Annika Fuchs, Neele Schubert und Emily Göbel-Lange (v.l.) übergeben Imke Münch vom Studentenwerk die emissionsfrei transportierte Schokolade.

     
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