Am 8. Juli feiert der schnellste Filmwettbewerb im Nordwesten seine Kinopremiere im Casablanca

„Spontan getan!“ – der schnellste Filmwettbewerb im Nordwesten geht in die nächste Runde: Nach dem erfolgreichen Live-Stream-Event im April, bei der mit dem Publikumspreis bereits eine erste Auszeichnung vergeben wurde, folgt nun die große Kinopremiere mit der Vergabe des Jurypreises. Welcher Film kann die mit ausgewiesenen Filmexpert*innen besetzte Jury am meisten überzeugen?

 „Spontan getan!“ – das ist der schnellste Filmwettbewerb im Nordwesten. Die Teilnehmer*innen des Wettbewerbs mussten das Kunststück vollbringen, an nur einem einzigen Wochenende im März einen kompletten Kurzfilm zu realisieren: von der Idee, über die Umsetzung bis hin zum finalen Schnitt. Insgesamt hatten die Filmteams nur 57 Stunden Zeit, ihre Vision zu einem fertigen (Kurz-)Film werden zu lassen.

Alles steht Kopf

„Alles steht Kopf“ – das war nicht nur das inhaltliche Motto, unter dem alle Wettbewerbsbeiträge stehen sollten und aus dem schließlich elf lustige, aufregende, nachdenkliche und – allem voran – unterhaltsame Filme hervorgegangen sind. Auch die Kultur- und Kinolandschaft stand vor wenigen Wochen noch Kopf: An einen gemütlichen Kinobesuch war während der Monate des Lockdowns und der Ausgangsbeschränkungen lange nicht zu denken.

Kinopremiere im Casablanca

Mit der Wiedereröffnung der Oldenburger Kinos steht der Leinwandpremiere von „Spontan getan!“ am 8. Juli im Casablanca nun jedoch nichts mehr im Wege. Unter der Einschränkung, dass weiterhin nicht jeder Platz im Saal besetzt werden darf, können bis zu 96 Filmfans die Wettbewerbsbeiträge aus dem Kinosessel heraus genießen. Zum Ende des Abends wird es dann noch einmal besonders spannend: Nach den Filmvorführungen wird ein Film mit dem Jurypreis ausgezeichnet und seine Macher*innen dürfen sich nicht nur über eine Trophäe freuen, sondern auch ein Preisgeld von 400 Euro mit nach Hause nehmen.

Ausgewiesene Filmexpert*innen entscheiden über den Siegerfilm

Mit Amon Thein (Schwarzseher Film), Philip Kaufmann (Gegenlicht) und Sabine Molitor (Oeins) ist die Jury des Abends hochkarätig besetzt.
Amon Thein ist professioneller Filmemacher und hat sich mit seinem Label „Schwarzseher“ in Oldenburg schon längst einen klangvollen Namen erarbeitet; zudem kennt er den Wettbewerb als Rekordgewinner der vergangenen „Spontan getan!“-Ausgaben wie wohl niemand sonst. Philip Kaufmann ist ein wahrer Filmnerd und seit Jahren eine treibende Kraft des Oldenburger Unikinoprojekts „Gegenlicht“. Auch Sabine Molitor beschäftigt sich schon lange mit dem Medium Film, nicht zuletzt in ihrer jetzigen Funktion als TV-Redakteurin des Lokalsenders Oldenburg Eins, der auch Medienpartner des Wettbewerbs ist.

Publikumsliebling schon gefunden

Aufgrund der angespannten Coronasituation im Frühjahr diesen Jahres musste die eigentlich für April angedachte Kinopremiere in den Sommer verschoben werden. Stattdessen fand die Premiere der Wettbewerbsbeiträge am 21. April vor virtuellem Publikum in Form eines Live-Stream-Events statt. Mehr als 300 verkaufte Tickets machten diesen ersten Teil der „Spontan getan!“-Aufführung zu einem riesigen Erfolg. Bei dieser Vorführung wurde mit dem Publikumspreis zudem bereits eine erste Auszeichnung vergeben. Diese ging an den Film „Endlosschleife“ von Banana Productions (Gvantsa Kuthsishvili und Leonie Neidert), die Siegerinnen konnten sich über ein Preisgeld von 400 Euro freuen.
Auch die Übergabe des Publikumspreises samt Trophäe wird am 8. Juli im Kino – und damit im gebührenden Rahmen – nachgeholt.

Tickets können direkt im Casablanca oder auf der Webseite des Kinos (www.casablanca-kino.de) erworben werden (12 Euro/6 Euro ermäßigt).
Die Vorstellung am 8. Juli beginnt um 20:15 Uhr.

Der Wettbewerb wird ausgerichtet vom Studentenwerk Oldenburg, vom Unikino Gegenlicht, dem AStA der Uni Oldenburg sowie dem zwergWERK.

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