Psychologische Beratung

Test: Leide ich an Essstörungen?

Menschen, die an einer Essstörung leiden, haben Probleme damit, ihren eigenen Körper anzunehmen. Sie empfinden sich als zu "dick" und ihr Denken kreist unaufhörlich um das Thema "Essen". Oft versuchen sie unbewusst, durch das Essen und / oder Hungern psychische Probleme zu bewältigen. Die Nahrungsaufnahme ist mit negativen Gefühlen verbunden und gerät außer Kontrolle. Als Folge von andauernden Essstörungen treten ernste körperliche und psychische Erkrankungen auf. Ob Sie in der Gefahr sind, eine Essstörung zu entwickeln oder bereits an einer Essstörung leiden, können Sie durch die Beantwortung der folgenden Fragen herausfinden.

  • Haben Sie ständig Angst, zuzunehmen oder zu viel zu essen, so dass Sie permanent auch auf minimale Gewichtsveränderungen achten?
  • Haben Sie bereits viele Diäten ausprobiert und / oder benutzen Sie Abführ- oder Entwässerungsmittel um abzunehmen?
  • Fühlen Sie sich wie in einem Teufelskreis von Diät und Heißhunger?
  • Neigen Sie dazu, negative Gefühle, Misserfolge oder Enttäuschungen durch das so genannte "Frustessen" auszugleichen oder bereitet Ihnen - im Gegenteil - das Essen eher einen grundsätzlichen Widerwillen?
  • Leiden Sie im Zusammenhang mit Essen unter Schuldgefühlen und Gewissenskonflikten?
  • Verheimlichen Sie ihr Essverhalten vor anderen?
  • Erbrechen Sie absichtlich, nachdem Sie gegessen haben und / oder wird ihr sonst geregeltes Essverhalten durch Heißhungerattacken unterbrochen, so dass Sie völlig die Kontrolle verlieren?

Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit 'Ja' beantwortet haben, dann sollten Sie etwas unternehmen und sich fachkundig beraten lassen. Sie können z.B. bei einer unserer Beratungsstellen einen Termin vereinbaren.

Foto: kallejipp/photocase.comHerzlich willkommen auf den Seiten des Psychologischen Beratungs-Service (PBS). Ob Studienschwierigkeiten, Prüfungsangst oder persönliche Probleme – das Studium besteht nicht nur aus Erfolgserlebnissen. Schwierige Phasen erlebt fast jede und jeder mal im Studium. Nicht immer aber lassen sich solche Krisen schnell und aus eigener Kraft überwinden. Wir unterstützen Sie bei der Suche nach Lösungen, damit aus der Krise kein unüberwindliches Problem wird.

Im PBS helfen wir Ihnen zum Beispiel in diesen Fällen:

  • wenn Sie Arbeits- und Konzentrationsstörungen haben
  • wenn Sie unter Angst vor Prüfungen leiden
  • wenn Sie Probleme in der Paarbeziehung haben
  • wenn es Ihnen schwerfällt, sich von zu Hause loszulösen
  • wenn Sie sich selbst überfordern oder von anderen überfordert werden
  • wenn es Ihnen schwerfällt, in Kontakt mit anderen Menschen zu treten
  • wenn Sie sich orientierungslos fühlen
  • wenn Sie Angst vor der Zukunft haben
  • wenn Konflikte mit Ihren Eltern oder anderen Familienangehörigen Sie belasten
  • wenn Sie unter Selbstwertproblemen leiden
  • wenn Sie mit einer akuten Krisensituation wie dem Verlust eines nahestehenden Menschen konfrontiert sind
  • wenn Sie vermuten, dass Sie ein Suchtproblem haben

Unser Angebot ist kostenlos und absolut vertraulich!

Kein Problem ist zu klein und keines zu groß, um sich damit an uns zu wenden. In Gruppen, Workshops und in persönlicher Beratung können wir Ihnen helfen. Wie wir arbeiten, zeigt unser Film.

Informationen zu Themen, die nach unserer Erfahrung viele Studierende betreffen, haben wir ebenfalls auf diesen Seiten zusammengefasst.

Das Studentenwerk unterhält Psychologische Beratungsservices in Emden und Wilhelmshaven sowie, in Kooperation mit der Universität, in Oldenburg.

Informationen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten haben wir in diesem pdf Hinweisblatt (56 KB) für Sie zusammengefasst.

Der Film stellt die Arbeitsweise des PBS dar und erläutert, in welchen Fällen Sie sich an uns wenden können. Auf das Bild klicken, um den Film abzuspielen (nur in Mozilla Firefox abspielbar). Dauer: 2:15 Minuten.

Der PBS ist offen für alle Studentinnen und Studenten der Universität Oldenburg, der Jade Hochschule und der Hochschule Emden/Leer. Dazu gehören auch Doktorandinnen und Doktoranden.

Alle Angebote des PBS sind für Studierende komplett kostenfrei.

Selbstverständlich. Egal, ob Sie sich mit Prüfungsangst quälen oder Probleme und Sorgen im privaten Bereich haben: Im PBS können Sie nicht nur studienbezogene Fragen, sondern auch jedes persönliche Thema, das Sie belastet, ansprechen. Kein Problem ist dafür zu klein und keines zu groß.

Für die unterschiedlichen Problemstellungen, mit denen Studierende zu uns kommen, haben wir verschiedene Arbeits- und Beratungsformen entwickelt: In der Einzelberatung erörtert ein_e Berater_in gemeinsam mit Ihnen Ihre aktuelle Situation und sucht nach den tieferliegenden Ursachen, um individuelle Lösungswege aufzuzeigen. In Workshops und Seminaren können Sie gezielt Techniken und Methoden zur Stressprävention sowie zur Bewältigung von Studien- und Arbeitsproblemen lernen.

Die Teilnehmer_innen in den Arbeitsschwierigkeitengruppen schließlich arbeiten unter Begleitung eines Beraters oder einer Beraterin über einen längeren Zeitraum daran, ein selbstgestecktes Ziel zu erreichen. Darüber hinaus gibt es Gruppenangebote zur Bearbeitung persönlicher Themen oder zur Entwicklung von selbstsicherem Verhalten.

In Oldenburg bieten wir außerdem jedes Semester in dem speziellen Programm „Starthilfen“ eine Vielzahl von Workshops, Vorträgen und Seminaren an, in denen wir Strategien gegen häufig auftretende Probleme im Studium (etwa Prüfungs- oder Sprechängste, Stressbelastungen, Lernschwierigkeiten) vermitteln.

Für den Erstkontakt in einem ersten kürzeren Gespräch kommen Sie bitte in eine unserer Sprechstunden. Dort können wir klären, welches unserer Angebote für Sie am besten geeignet ist, und weitere Schritte planen.
Oldenburg: Mo 8.30 – 10.30 Uhr und Do 15.00 – 17.00 Uhr
Emden: Mi 11 – 12 Uhr und Do 11 – 12 Uhr
Wilhelmshaven: Mo 14 – 15 Uhr und Do 15 – 16 Uhr
Alternativ können Sie sich natürlich auch telefonisch oder per E-Mail an uns wenden. Die Telefonnummern und Adressen finden Sie auf unserer Internetseite.

Der erste Kontakt mit uns in den Sprechstunden ist jeweils sehr zeitnah an zwei Tagen pro Woche möglich. Sollten wir im Erstkontakt zu dem Ergebnis kommen, dass ein Einzelberatungsangebot sinnvoll erscheint, bemühen wir uns, Ihnen anschließend so schnell wie möglich einen Termin für den Beginn der Beratungsgespräche anzubieten. Da unsere Kapazitäten aber begrenzt sind, müssen Sie zeitweise mit einer Wartezeit von einigen Wochen rechnen, bevor wir mit der Einzelberatung starten können.

Nein. Wir vertrauen auf Ihr Wort, dass Sie an einer der drei Hochschulen studieren, für die wir zuständig sind.

Niemand. Wir unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht und behandeln alles, was Sie mit uns besprechen, absolut vertraulich. Selbstverständlich erfahren es also weder die Hochschule, noch Ihre Eltern oder irgendein Amt, wenn Sie sich an uns wenden.

Nein. Da wir nicht mit den Krankenkassen abrechnen, besteht dazu auch keine Notwendigkeit.

Nein, die Beratung ist keine Krankenbehandlung, sondern ein Unterstützungsangebot im Studienkontext und muss deshalb bei der Einstellungsuntersuchung für die Verbeamtung nicht erwähnt werden.

Nein, Psychotherapien gehören nicht zu unserem Angebot. Wenn es notwendig erscheint, informieren wir in der Beratung aber natürlich auch über die Möglichkeit einer Psychotherapie bei niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen.

Grundsätzlich nicht, denn das würde die Terminvergabe verkomplizieren und so die Wartezeit für alle verlängern. Sollte sich im Verlauf der Beratung herausstellen, dass eine andere Person aus unserem Team Ihnen besser helfen kann, sind Wechsel möglich. Außerdem berücksichtigen wir natürlich den Wunsch, lieber mit einem weiblichen oder einem männlichen Teammitglied sprechen zu wollen.

Per E-Mail geben wir Ihnen gerne allgemeine Informationen über unsere Arbeit oder eine Einschätzung, ob Sie mit Ihrem Problem bei uns an der richtigen Adresse sind, und nennen Ihnen ggf. Alternativen. Eine kontinuierliche E-Mailberatung zur Problembearbeitung bieten wir nicht an: Wir sind davon überzeugt, dass sich persönliche Probleme am besten im persönlichen Gespräch lösen lassen.

Ansprechpartner in akuten Krisen haben wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt.

Im Interview für den YouTube-Kanal der Uni Oldenburg berichtet der Leiter des PBS, Wilfried Schumann, vom Angebot der Einrichtung: Wenn Stress und Leistungsdruck Überhand gewinnen und zu Prüfungsangst oder Arbeitsschwierigkeiten führen, hilft und berät der PBS. Wie im Einzelfall geholfen werden kann, erklärt Wilfried Schumann an einem konkreten Fall.

 

     
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