Behindertenberatung - Aktuelles

Für behinderte und chronisch kranke Studierende gibt es viele Nachteilsausgleiche und Hilfen, die ein Studium erleichtern - oder vielleicht sogar erst möglich machen. Die Behindertenberaterin Wiebke Hendeß berät  am 14.03.2017 in Emden betroffene Studierende oder Studieninteressierte oder auch deren Eltern individuell und umfassend zu finanziellen Hilfen, Prüfungsmodalitäten und vielem mehr.

Bitte vereinbaren Sie im Vorfeld einen persönlichen Termin:
Tel. 0441/798-2797
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Die Beratung  findet statt im Servicebüro des Studentenwerks (im Mensagebäude), 1. OG neben der Mensa

Um sich über das Studium mit Autismus/Asperger auszutauschen, finden ab dem neuen Jahr Austauschgruppen in Emden und Oldenburg statt.
Hierbei geht es darum, Erfahrungen aus dem Studium und drumherum zu teilen, sich ggf. gegenseitig zu unterstützen (z.B. wer konnte welche Nachteilsausgleiche beantragen und wie gut hat das funktioniert? Wie funktioniert die Kommunikation mit Dozierenden am besten?) und sich einfach mit anderen auszutauschen, die "die gleiche Sprache sprechen".
Die Initiative geht von einer Studierenden mit Asperger aus, die Behindertenberatung des Studentenwerks Oldenburg unterstützt sie dabei.

Personen mit (nicht-sichtbaren) Behinderungen oder Erkrankungen verschweigen nicht selten ihre Beeinträchtigung, da sie häufig auf wenig Verständnis stoßen. Zu diesen Beeinträchtigungen gehören etwa Legasthenie, Autismus, MS, Tinnitus, Morbus Crohn, Fibromyalgie, Nierenerkrankungen, Herzfehler oder psychische Erkrankungen.
Was viele nicht wissen: An der Hochschule stehen ihnen ebenso Hilfen und Nachteilsausgleiche zu wie KommilitonInnen mit sichtbaren Behinderungen.

 

Logo "best2"Ab heute werden an über 150 Hochschulen Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten zum zweiten Mal nach 2011 ausführlich zu ihrer Studiensituation befragt. Zur Zielgruppe gehören insbesondere Studierende mit Sinnes- und Bewegungs-Beeinträchtigungen, mit chronischen bzw. länger andauernden psychischen und körperlichen Erkrankungen, auch Studierende mit Teilleistungsstörungen (z.B. Legasthenie) und Autismus.Im Bereich des Studentenwerks Oldenburg können Studierende der Jade Hochschule und der Universität Oldenburg zur Teilnahme ausgewählt werden.

Still aus dem Film "Love, Sex and Rock'n'Rollstuhl"Am Mittwoch, den 16. November, zeigt das Gegenlicht-Kino in Kooperation mit dem BeRef des AStA und dem Studentenwerk Oldenburg eine ganz besondere Deutschlandpremiere:

Die Behindertenberaterin des Studentenwerks Oldenburg, Wiebke Hendeß, hat gemeinsam mit der Zentralen Studienberatung der Jade Hochschule einen umfassenden Leitfaden erarbeitet. Der "Leitfaden für behinderte und chronisch kranke Studierende und Studieninteressierte" enthält alle wichtigen Informationen zu den drei Studienorten der Jade Hochschule: Wilhelmshaven, Oldenburg und Elsfleth.

Spezielle Regelungen bei der Zulassung zum Studium werden darin ebenso vorgestellt wie Informationen zu Nachteilsausgleichen oder der Barrierefreiheit an den einzelnen Hochschulstandorten. Außerdem gibt es wichtige Hinweise zu finanziellen Besonderheiten, etwa beim BAföG. Ein ausführlicher Adressteil mit Ansprechpartner_innen in und außerhalb der Hochschule rundet den Leitfaden ab.

Die gedruckte Fassung ist derzeit in Überarbeitung, eine aktuelle PDF-Version steht hier zum Download bereit: Studienführer Jade Hochschule (1.24 MB)

Neu ab Wintersemester 2015 gibt es an der Uni Oldenburg studentische TutorInnen aus dem Fachbereich Sonderpädagogik, die Orientierungs- und Organisationshilfe für Erstsemester aus allen Fachbereichen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung und Unterstützungsbedarf anbieten.
So könnte beispielsweise ein autistischer Student jemanden bekommen, der/die ihm hilft, die Orientierungswoche und die ersten Wochen im Semester zu organisieren. Oder eine blinde Studentin bekommt Hilfe beim Auffinden wichtiger Informationen oder beim Eintragen in die gewünschten Kurse.
Hierbei ist jedoch keine persönliche Assistenz oder pflegerische Hilfe gemeint. Es geht eher um eine Unterstützung in den so wichtigen ersten Wochen. Bleibt danach ein dauerhafter Unterstützungsbedarf, so muss dieser anderweitig organisiert werden. Nähere Informationen gibt es bei der Behindertenberatung des Studentenwerkes. Hier können sich auch betroffene Erstsemester melden, die gerne eine/n TutorIn an ihrer Seite hätten.

Erfreulicherweise gibt es nun an allen drei Standorten der Jade Hochschule Beauftragte für Studierende mit Behinderungen.

Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Immerthal übernimmt diese Funktion am Standort Wilhelmshaven, Anja Schütte, M.A., am Standort Oldenburg. Der Ansprechpartner für Studierende in Elsfleth ist Prof. Dr.-Ing. Holger Korte. Eine Übersicht über alle Ansprechpersonen und weitere zuständige Institutionen findet sich hier: http://www.jade-hs.de/studium/studierende/behindertenbeauftragte/

Als Beraterin für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung des Studentenwerks freut sich Wiebke Hendess darüber, in diesen drei Personen nun wertvolle Ansprechpartner direkt vor Ort zu haben. Sie selbst engagierte sich bei der Gewinnung und Benennung der Beauftragten.

 

Leider gibt es inzwischen keine Behindertenbeauftragte mehr an der Hochschule Emden-Leer. Jimena Mejia Gil übt dieses Amt nicht mehr aus.

Jörg Dommershausen von reha-management Oldenburg hat zahlreiche Reha-Podcasts ins Internet gestellt.
In spannenden Gesprächen wird informiert rund um das Thema Rehabilitation und die Chancen, auch nach dem Eintritt einer Behinderung weiterhin selbstbestimmt zu leben.

Sendung Nr. 12:
Wiebke Hendeß, Expertin für persönliche Assistenz, berichtet über die Möglichkeiten und Chancen persönlicher Assistenz.

Sie finden den Podcast mit Frau Hendeß hier:

     
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