Behindertenberatung - Aktuelles

Personen mit (nicht-sichtbaren) Behinderungen oder Erkrankungen verschweigen nicht selten ihre Beeinträchtigung, da sie häufig auf wenig Verständnis stoßen. Zu diesen Beeinträchtigungen gehören etwa Legasthenie, Autismus, MS, Tinnitus, Morbus Crohn, Fibromyalgie, Nierenerkrankungen, Herzfehler oder psychische Erkrankungen.
Was viele nicht wissen: An der Hochschule stehen ihnen ebenso Hilfen und Nachteilsausgleiche zu wie KommilitonInnen mit sichtbaren Behinderungen.

 

Vom 4. bis 14. Mai findet die diesjährige Oldenburger Inklusionswoche statt. Rund um den Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen organisiert ein breites Bündnis von Betroffenen, Selbsthilfevereinigungen, Institutionen und Verbänden Informationsveranstaltungen und Aktionen. Auch die Behindertenberatung des Studentenwerks beteiligt sich.

Ein Höhepunkt der Woche ist eine zentrale Demonstration anlässlich des Protesttages: Sie startet am Freitag, 5. Mai, um 15.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz.

Das gesamte Programmheft der Aktionswoche steht unter diesem Link zum Download bereit.

 

Für behinderte und chronisch kranke Studierende gibt es viele Nachteilsausgleiche und Hilfen, die ein Studium erleichtern - oder vielleicht sogar erst möglich machen. Die Behindertenberaterin Wiebke Hendeß berät  am 09.05.2017 in Emden betroffene Studierende oder Studieninteressierte oder auch deren Eltern individuell und umfassend zu finanziellen Hilfen, Prüfungsmodalitäten und vielem mehr.

Bitte vereinbaren Sie im Vorfeld einen persönlichen Termin:
Tel. 0441/798-2797
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Die Beratung  findet statt im Servicebüro des Studentenwerks (im Mensagebäude), 1. OG neben der Mensa

Still aus dem Film "Love, Sex and Rock'n'Rollstuhl"Nach der ausverkauften Premiere gibt es nun drei weitere Vorführungen in der Region.
Am 10. März 2017 zeigt die Fachstelle Inklusion der Statd Oldenburg in Kooperation mit dem Beauftragten für die Belange Studierender mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen der Universität Oldenburg, der Behindertenberatung des Studentenwerks Oldenburg sowie dem autonomen Behindertenreferat im AStA der Universität Oldenburg den Dokumentarfilm.

Die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks lädt zum Seminar „Berufseinstieg mit Behinderungen und chronischen Krankheiten“ vom 8. bis 11. August 2017 nach Köln ein.

Das Seminar richtet sich an Studierende sowie Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen mit Beeinträchtigungen. Daher möchten wir Sie bitten, diese Einladung entsprechend weiter zu leiten.

Das Einladungsschreiben, das Programm und ein Aushang zum Ausdrucken entnehmen Sie bitte den Anlagen. Alle Informationen finden Sie auch unter https://www.studentenwerke.de/de/content/seminar-berufseinstieg-mit-behinderungen-und-chronischen-krankheiten.

Wenn Sie inhaltliche Fragen zu diesem Seminar haben, wenden Sie sich bitte an Frau Jonas (Tel.: 030/ 29 77 27 61, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), bei organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Adam (Tel.: 030/ 29 77 27 57, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Um sich über das Studium mit Autismus/Asperger auszutauschen, finden ab dem neuen Jahr Austauschgruppen in Emden und Oldenburg statt.
Hierbei geht es darum, Erfahrungen aus dem Studium und drumherum zu teilen, sich ggf. gegenseitig zu unterstützen (z.B. wer konnte welche Nachteilsausgleiche beantragen und wie gut hat das funktioniert? Wie funktioniert die Kommunikation mit Dozierenden am besten?) und sich einfach mit anderen auszutauschen, die "die gleiche Sprache sprechen".
Die Initiative geht von einer Studierenden mit Asperger aus, die Behindertenberatung des Studentenwerks Oldenburg unterstützt sie dabei.

Logo "best2"Ab heute werden an über 150 Hochschulen Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten zum zweiten Mal nach 2011 ausführlich zu ihrer Studiensituation befragt. Zur Zielgruppe gehören insbesondere Studierende mit Sinnes- und Bewegungs-Beeinträchtigungen, mit chronischen bzw. länger andauernden psychischen und körperlichen Erkrankungen, auch Studierende mit Teilleistungsstörungen (z.B. Legasthenie) und Autismus.Im Bereich des Studentenwerks Oldenburg können Studierende der Jade Hochschule und der Universität Oldenburg zur Teilnahme ausgewählt werden.

Die Behindertenberaterin des Studentenwerks Oldenburg, Wiebke Hendeß, hat gemeinsam mit der Zentralen Studienberatung der Jade Hochschule einen umfassenden Leitfaden erarbeitet. Der "Leitfaden für behinderte und chronisch kranke Studierende und Studieninteressierte" enthält alle wichtigen Informationen zu den drei Studienorten der Jade Hochschule: Wilhelmshaven, Oldenburg und Elsfleth.

Spezielle Regelungen bei der Zulassung zum Studium werden darin ebenso vorgestellt wie Informationen zu Nachteilsausgleichen oder der Barrierefreiheit an den einzelnen Hochschulstandorten. Außerdem gibt es wichtige Hinweise zu finanziellen Besonderheiten, etwa beim BAföG. Ein ausführlicher Adressteil mit Ansprechpartner_innen in und außerhalb der Hochschule rundet den Leitfaden ab.

Die gedruckte Fassung ist derzeit in Überarbeitung, eine aktuelle PDF-Version steht hier zum Download bereit: Studienführer Jade Hochschule (1.24 MB)

Neu ab Wintersemester 2015 gibt es an der Uni Oldenburg studentische TutorInnen aus dem Fachbereich Sonderpädagogik, die Orientierungs- und Organisationshilfe für Erstsemester aus allen Fachbereichen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung und Unterstützungsbedarf anbieten.
So könnte beispielsweise ein autistischer Student jemanden bekommen, der/die ihm hilft, die Orientierungswoche und die ersten Wochen im Semester zu organisieren. Oder eine blinde Studentin bekommt Hilfe beim Auffinden wichtiger Informationen oder beim Eintragen in die gewünschten Kurse.
Hierbei ist jedoch keine persönliche Assistenz oder pflegerische Hilfe gemeint. Es geht eher um eine Unterstützung in den so wichtigen ersten Wochen. Bleibt danach ein dauerhafter Unterstützungsbedarf, so muss dieser anderweitig organisiert werden. Nähere Informationen gibt es bei der Behindertenberatung des Studentenwerkes. Hier können sich auch betroffene Erstsemester melden, die gerne eine/n TutorIn an ihrer Seite hätten.

Erfreulicherweise gibt es nun an allen drei Standorten der Jade Hochschule Beauftragte für Studierende mit Behinderungen.

Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Immerthal übernimmt diese Funktion am Standort Wilhelmshaven, Anja Schütte, M.A., am Standort Oldenburg. Der Ansprechpartner für Studierende in Elsfleth ist Prof. Dr.-Ing. Holger Korte. Eine Übersicht über alle Ansprechpersonen und weitere zuständige Institutionen findet sich hier: http://www.jade-hs.de/studium/studierende/behindertenbeauftragte/

Als Beraterin für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung des Studentenwerks freut sich Wiebke Hendess darüber, in diesen drei Personen nun wertvolle Ansprechpartner direkt vor Ort zu haben. Sie selbst engagierte sich bei der Gewinnung und Benennung der Beauftragten.

 

Leider gibt es inzwischen keine Behindertenbeauftragte mehr an der Hochschule Emden-Leer. Jimena Mejia Gil übt dieses Amt nicht mehr aus.

     
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