"Liebe Student*innen aus dem Autismus-Spektrum,

sich gut durch ein Studium zu manövrieren, ist generell kein Kinderspiel – und kann für Autist*innen schnell zum Drahtseilakt werden: die Kommunikation mit Lehrenden und Kommiliton*innen, die richtige Einschätzung von Aufgabenstellungen und Erwartungshaltungen, die Bewältigung der Informationsflut – die Liste an Stolpersteinen ist lang.

Mal bleibt es bei „blauen Flecken“, mal führen unsere Besonderheiten und Einschränkungen leider auch zu größeren Problemen und sind für die / den Einzelne*n mit gewaltigen Belastungen verbunden – auch psychisch.

Vielen von uns fehlt es in solchen Situationen vor allem an zwei Dingen: Selbstbewusstsein und dem richtigen Ratschlag, wie „man“ sich in der entsprechenden Situation (gegenüber nicht-autistischen Personen) am geschicktesten verhält.

Rat und Rückendeckung können wir uns aber holen – denn niemand kennt sich mit den Problemen und möglichen Lösungen für Schwierigkeiten im Unialltag besser aus, als wir selbst.

Eine vernetzte Gruppe der autistischen Studierenden der Uni Oldenburg könnte eine prima Anlaufstelle sein – um Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig den Rücken zu stärken und auch, um als Gruppe mit Vertreter*innen des Autismusspektrums den Dialog mit der Uni zu suchen, wenn es darum geht, das Studium für Autist*innen besser und machbarer zu gestalten.

Fühlt Euch daher herzlich eingeladen, Euch einfach unverbindlich zu melden, denn wir sind doch einige an unserer Uni. Was wir daraus machen wollen, entscheiden wir zusammen.

Herzliche Grüße

Christiane"

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