Behindertenberatung - Aktuelles

Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir unseren Workshop ein zweites Mal an.

Eine Kooperationsveranstaltung vom Psychologischen Beratungs-Service und der Beratung für behinderte und chronisch kranke Studierende

 

 Wann?  Donnerstag, 24. April 2021 von 15 bis 17 Uhr
 Wo?  Online via BigBlueButton
Referentinnen:   Christina Hocke (PBS) und Wiebke Hendeß (Beraterin für behinderte und chronisch kranke Studierende)
Anmeldung:  Per E-mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben und die derzeitige gesellschaftliche Situation auf den Kopf gestellt - noch ist ein normaler Alltag nicht in Sicht.

Um nicht dauerhaft gestresst zu sein oder in starke persönliche Krisen zu geraten, ist es jetzt besonders wichtig, gut auf sich zu achten. Das heißt: Die eigenen Resilienzfaktoren zu (er)kennen und zu nutzen.

Dieser Workshop soll Interessierten dabei helfen sinnvolle Wege der Selbstfürsorge kennenzulernen oder diese auszubauen.

Gemeinsam werden die eigenen Stärken und Ressourcen betrachtet, um diese herausfordernde Zeit zu bewältigen.

 

In diesem Jahr soll es wieder eine Inklusionswoche geben. Die Formate werden derzeit entwickelt. Ein Mix aus digitalen Formaten und wenn möglich kleinen Präsenzveranstaltungen soll wieder für Abwechslung sorgen. Unter dem Motto: „10 Jahre – 10 Tage“ laden verschiedene Akteure aus Oldenburg vom 3. bis 12. Mai alle Interessierten ein, gemeinsam zu Schmunzeln, zu Staunen, sich zu informieren und zu beteiligen.

Motto von Aktion Mensch für 2021: „Deine Stimme für Inklusion – mach mit"

Weitere Informationen, Beteiligungsmöglichkeiten sowie Ansprechpartner*innen findet man hier:

Bundesweit gibt es flächendeckend ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstellen eröffnet. Hier beraten meist BeraterInnen mit Behinderungen oder chonischen Erkrankung Ratsuchende, die ebenfalls eine Beeinträchtigung haben unabhängig von Kostenträgern und Dienstleistern auf Augenhöhe.

Informationen dazu finden Sie hier

In Oldenburg gibt es die EUTB SeGOld.e. V., die für Oldenburg und einen Umkreis von ca. 10 km (incl. Elsfleth) zuständig ist. 

Weitere Beratungsstellen im Einzugsgebiet des Studentenwerks Oldenburg

DMSG Beratungsstelle Weser-Ems in Oldenburg
Beratungsstelle für die Bereiche Emden, Aurich und Leer
Beratungsstelle in Westerstede
Beratungsstelle in Wilhelmshaven

Da für einige dieser Beratungsstellen immer noch BeraterInnen mit Beinträchtigungen gesucht werden, lohnt es sich bei der ZAV (Fachvermittlung für schwerbehinderte AkademikerInnen) nachzufragen. Diese bietet einen umfangreichen Service.

Weitere Infos zum Thema Übergang in den Beruf

Personen mit (nicht-sichtbaren) Behinderungen oder Erkrankungen verschweigen nicht selten ihre Beeinträchtigung, da sie häufig auf wenig Verständnis stoßen. Zu diesen Beeinträchtigungen gehören etwa Legasthenie, Autismus, MS, Tinnitus, Morbus Crohn, Fibromyalgie, Nierenerkrankungen, Herzfehler oder psychische Erkrankungen.
Was viele nicht wissen: An der Hochschule stehen ihnen ebenso Hilfen und Nachteilsausgleiche zu wie KommilitonInnen mit sichtbaren Behinderungen.

 

- English version see below -

 

Etliche Student*innen an der Uni Oldenburg stehen vor der Herausforderung, ihren Uni-Alltag trotz neuro-sensorischen oder psycho-sozialen Erkrankungen und Beeinträchtigungen meistern zu müssen:

- psychische Vorerkrankungen

- Konzentrationsstörungen

- Schwierigkeiten im Sozialkontakt

- Hypersensitivität und Reizüberflutung

- neurologische Erkrankungen, bspw. Tinnitus oder MS

- AD(H)S

- Autismus-Spektrum

- etc.

Das Spektrum ist so divers und weit verbreitet, wie die damit verbundenen Hürden und Schwierigkeiten, die im Uni-Alltag auftreten können.

Bereits vor einigen Wochen war ich zu Gast im Oldenburger Podcast "Maikäfer". Das Thema der Folge war "Verkehrswandel" und ich habe dort u.a. für das Anliegen "Mobilität für alle" gesprochen.

Die gesamte Folge zum Nachhören findet ihr hier: Maikäfercast - Verkehrswandel

 

Gerne veröffentliche ich an dieser Stelle folgende Anfrage einer Studierenden, die an einem Erfahrungsaustausch über das Referendariat mit einer Behinderung/chronischen Erkrankung interessiert ist:

"Hallo,
ich beende gerade mein Lehramtsstudium (Sonderpädagogik und Sachunterricht) und möchte im Januar mein Referendariat beginnen. Ich bin Rollstuhlfahrerin und habe einige Fragen zu Versicherungen, Härtefallanträgen, Assistenz etc.
Wenn du gerade selber dein Referendariat machst oder dieses beendet hast und Erfahrungen zum Umgang mit der eigenen Behinderung im Referendariat gemacht hast. Würde ich mich gerne mit dir dazu austauschen. Du kannst dich dazu bei Frau Hendeß melden und sie gibt dir meine E-Mail Adresse weiter.
Vielen Dank und viele Grüße"

Seit Beginn diesen Jahres hat sich unser aller Alltag pandemiebedingt stark verändert. Die Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus erfordern in vielen Lebensbereichen einen neuen Umgang des sozialen Miteinanders. Auch das Studentenwerk Oldenburg setzt derzeit entsprechende Maßnahmen um. Dies betrifft auch die Beratungstätigkeit von Wiebke Hendeß, der Beraterin für behinderte und chronisch kranke Studierende im Studentenwerk Oldenburg.

Ihre Beratung kann derzeit leider nicht wie gewohnt persönlich und vor Ort stattfinden. Nichtsdestoweniger gibt es weiterhin vielfältige Möglichkeiten für Ratsuchende, um mit Frau Hendeß in Kontakt zu treten.

"Liebe Studierende,

wusstest ihr eigentlich, dass es in der Bibo am Campus Haarentor einen Raum hinter den Druckern gibt. Dort steht ein PC, der ausgestattet ist, mit vielerlei Zusatz-Programmen für Studierende mit Einschränkungen.

Dieser PC ist kaputt. Um aber die Anschaffung eines neuen beantragen zu können, wäre es sinnvoll, wenn die Bibliotheksmitarbeiter wüssten, was genau eigentlich gebraucht wird. Und hier kommt ihr alle ins Spiel. Wer hat Ideen und Vorschläge für Programme oder technische Ausstattung, um die Barrierefreiheit dieses Computers möglichst umfassend zu gestalten? Ich selbst bin eine Studentin mit Handycap, daher habe ich im Blick, dass die Anforderungen und Bedürfnisse sehr unterschiedlich sind. Trotzdem kann man ja versuchen, viele zu Wort kommen zu lassen und möglichst viel zu berücksichtigen.Ich würde mich jedenfalls sehr über eure Mitwirkung freuen! Ist doch eine gute Sache.

Viele Grüße

Annemarie Salomon"

Sie wollen Annemarie Salomon kontaktieren? Klicken Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Jade Hochschule hat jüngst einen neu erarbeiteten Leitfaden erarbeitet, der sich an Lehrende richtet. Das Dokument vereint das Wichtigste zu Nachteilsausgleichen aus verschiedenen Anlässen: Behinderung, Krankheit, Schwangerschaft/Mutterschutz und Familienaufgaben.

Der Leitfaden steht hier zum Download bereit: pdf Leitfaden für Lehrende: Nachteilsausgleich (Jade Hochschule) (3.65 MB)

     
Go To Top