Behindertenberatung - Aktuelles

Gerne veröffentliche ich an dieser Stelle folgende Anfrage einer Studierenden, die an einem Erfahrungsaustausch über das Referendariat mit einer Behinderung/chronischen Erkrankung interessiert ist:

"Hallo,
ich beende gerade mein Lehramtsstudium (Sonderpädagogik und Sachunterricht) und möchte im Januar mein Referendariat beginnen. Ich bin Rollstuhlfahrerin und habe einige Fragen zu Versicherungen, Härtefallanträgen, Assistenz etc.
Wenn du gerade selber dein Referendariat machst oder dieses beendet hast und Erfahrungen zum Umgang mit der eigenen Behinderung im Referendariat gemacht hast. Würde ich mich gerne mit dir dazu austauschen. Du kannst dich dazu bei Frau Hendeß melden und sie gibt dir meine E-Mail Adresse weiter.
Vielen Dank und viele Grüße"

Seit Beginn diesen Jahres hat sich unser aller Alltag pandemiebedingt stark verändert. Die Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus erfordern in vielen Lebensbereichen einen neuen Umgang des sozialen Miteinanders. Auch das Studentenwerk Oldenburg setzt derzeit entsprechende Maßnahmen um. Dies betrifft auch die Beratungstätigkeit von Wiebke Hendeß, der Beraterin für behinderte und chronisch kranke Studierende im Studentenwerk Oldenburg.

Ihre Beratung kann derzeit leider nicht wie gewohnt persönlich und vor Ort stattfinden. Nichtsdestoweniger gibt es weiterhin vielfältige Möglichkeiten für Ratsuchende, um mit Frau Hendeß in Kontakt zu treten.

- English version see below -

 

Etliche Student*innen an der Uni Oldenburg stehen vor der Herausforderung, ihren Uni-Alltag trotz neuro-sensorischen oder psycho-sozialen Erkrankungen und Beeinträchtigungen meistern zu müssen:

- psychische Vorerkrankungen

- Konzentrationsstörungen

- Schwierigkeiten im Sozialkontakt

- Hypersensitivität und Reizüberflutung

- neurologische Erkrankungen, bspw. Tinnitus oder MS

- AD(H)S

- Autismus-Spektrum

- etc.

Das Spektrum ist so divers und weit verbreitet, wie die damit verbundenen Hürden und Schwierigkeiten, die im Uni-Alltag auftreten können.

Oft fehlt die Kenntnis über richtige Ansprechpartner*innen, eine Anlaufstelle zur Orientierung und Unterstützung im Geschehen an der Uni und der Rat von Personen, von den man sich „verstanden“ fühlt.

So vielseitig die unterschiedlichen Beeinträchtigungen sind, so ähnlich sind oft die zu überwindenden Hürden – egal ob im Gespräch mit Lehrenden, der Teilnahme an Präsenzlehre und Gruppenarbeiten oder dem Erbringen von Prüfungsleistungen.

Ihr seid mit Euren Schwierigkeiten nicht allein – gemeinsam lässt sich vieles leichter lösen.  

Sagt uns, vor welchen Hürden ihr steht, was ihr Euch an Unterstützung wünscht, welche Maßnahmen hilfreich sein könnten und bisher einfach fehlen. So können wir mit Euren Rückmeldungen den Dialog mit der Uni suchen und daran arbeiten, den Uni-Alltag besser, einfacher und machbarer zu gestalten.

Herzliche Grüße

Angela (B. Sc. Sonderpädagogik / Philosophie) & Christiane (B. Sc. Umweltwissenschaften) 

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team neurodiversity
– contact-point for „different-normal” students –
Several students at the university of Oldenburg have to manage their universitary daily life despite having to deal with neuro-sensoric or psychic-social diseases and impairments:
- pre-existing psychic conditions
- trouble with concentration
- difficulties in social contact
- hypersensitivity und sensory overflow
- neurological diseases, e. g. tinnitus oder MS
- AD(H)D
- autism spectrum
- etc.
The spectrum of diseases is as diverse and widely spread as the problems and difficulties students have to face in their universitary life.
Often there´s a lack of knowledge about whom to contact in need of advice or assistance, a contact-point for orientation or support and the contact to people one simply feels “understood” by.
As multisided the respective impairments are, as similar are the barriers that have to be conquered – whether it´s the communication with lecturers, the participation in presence-lectures or group-work at university or the delivery of tests and exams.
You don´t have to face these difficulties on your own – lots of problems are easier solved together.
Tell us, what barriers you have to deal with, what kind of support you´d wish for, what measures could be of help to you and are simply missing at our university so far. With your feedback, we can get into dialogue with university and work on creating a better, easier and more practicable universitary daily life.
All the best
Angela (B. Sc. Sonderpädagogik / Philosophie) & Christiane (B. Sc. Umweltwissenschaften)
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"Liebe Studierende,

wusstest ihr eigentlich, dass es in der Bibo am Campus Haarentor einen Raum hinter den Druckern gibt. Dort steht ein PC, der ausgestattet ist, mit vielerlei Zusatz-Programmen für Studierende mit Einschränkungen.

Dieser PC ist kaputt. Um aber die Anschaffung eines neuen beantragen zu können, wäre es sinnvoll, wenn die Bibliotheksmitarbeiter wüssten, was genau eigentlich gebraucht wird. Und hier kommt ihr alle ins Spiel. Wer hat Ideen und Vorschläge für Programme oder technische Ausstattung, um die Barrierefreiheit dieses Computers möglichst umfassend zu gestalten? Ich selbst bin eine Studentin mit Handycap, daher habe ich im Blick, dass die Anforderungen und Bedürfnisse sehr unterschiedlich sind. Trotzdem kann man ja versuchen, viele zu Wort kommen zu lassen und möglichst viel zu berücksichtigen.Ich würde mich jedenfalls sehr über eure Mitwirkung freuen! Ist doch eine gute Sache.

Viele Grüße

Annemarie Salomon"

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Die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks lädt zum Seminar „Berufseinstieg mit Behinderungen und chronischen Krankheiten“ vom 18. bis 21. August 2020 nach Köln ein.


Das Seminar richtet sich an Studierende sowie Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen mit Beeinträchtigungen. Alle Informationen finden Sie hier.

Am Mittwoch, 13.11.2019 findet an der Hochschule Emden/Leer eine Infoveranstaltung für Angehörige von zwei speziellen Gruppen statt, die gern ein Auslandssemester machen wollen:

Auslandssemester mit Behinderung & Auslandssemester mit Kind

Wann?
Mi. 13.11.2019, 9.30 bis 10.00 Uhr

Wo?
Raum S 313

Organisation: AStA, International Office und Familienservice der Hochschule Emden/Leer

Ein Studienaufenthalt oder Praktikum im Ausland ist in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung. Wie ein solches Vorhaben auch mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung organisiert werden kann, dazu bietet die Behindertenberatung des Studenwerks Oldenburg gemeinsam mit dem International Office der Jade Hochschule eine Infoveranstaltung an.

Hier teile ich die Einladung zu einem weiteren Treffen einer Austausch-Gruppe für junge Menschen mit CI:

Die Jade Hochschule hat jüngst einen neu erarbeiteten Leitfaden erarbeitet, der sich an Lehrende richtet. Das Dokument vereint das Wichtigste zu Nachteilsausgleichen aus verschiedenen Anlässen: Behinderung, Krankheit, Schwangerschaft/Mutterschutz und Familienaufgaben.

Der Leitfaden steht hier zum Download bereit: pdf Leitfaden für Lehrende: Nachteilsausgleich (Jade Hochschule) (3.65 MB)

Einladungskarte 20 Jahre Behindertenberatung

1999 war das Studentenwerk Oldenburg eines der ersten Studentenwerke überhaupt, das eine eigene Anlaufstelle für Studierende mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung einrichtete. Das 20. Jubiläum dieser Einrichtung, die Wiebke Hendeß von Anfang an leitete, wollen wir feiern!

Am 8. Mai 2019 lädt Wiebke Hendeß unter dem Motto "Zusammen wachsen. Weiter denken." ab 15 Uhr in den Interkulturellen Treff (IKT) im SSC auf dem Uni-Campus Haarentor. Thematischer Schwerpunkt der Veranstaltung ist das Studium mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen
Das Programm umfasst eine lebendige Bibliothek. Dabei stellen sich Menschen, die persönliche Erfahrungen als Student_in mit einer nicht-sichtbaren Beeinträchtigung gesammelt haben, als "Bücher" zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher haben dann die Möglichkeit, diese für ein Gespräch zu "entleihen" um so aus erster Hand Eindrücke und Erlebnisse zu erfahren. Das Format bietet die wertvolle Möglichkeit für einen Einblick in die Lebenswelt eines Menschen in einer besonderen Lebenssituation, der sich im Alltag höchstwahrscheinlich nicht ergeben würde.

Im Anschluss diskutiert Wiebke Hendeß in einer Expertenrunde das Thema "Inklusion im Hochschulumfeld - Trends und Zukunftsperspektiven".

Wer nicht an der kompletten Veranstaltung teilnehmen kann, darf auch sehr gern einfach im Laufe des Nachmittags im IKT vorbeischauen.

     
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