"Migration und Bildung: Eltern reden mit!": 6 Kurzfilme in 6 Sprachen

Studierende mit Migrationsgeschichte gibt es noch immer (zu) wenige an deutschen Hochschulen. Der Film „Migration und Bildung: Eltern reden mit!“ zeigt Erfolgsgeschichten: Migranten unterschiedlicher Herkunft, deren Kinder einen akademischen Weg eingeschlagen haben, erzählen hier, wie die Familien es gemeinsam geschafft haben. Die Premiere des Film war am 4. Mai 2012.

„Das Ziel der sechs Kurzfilme ist es, anhand der biographisch geführten Interviews auch andere nach Deutschland eingewanderte Eltern zu ermutigen, ihre Kinder für ein Hochschulstudium zu motivieren“, sagt Cigdem Handschuch, die das Filmprojekt federführend betreut hat. Die türkischstämmige Sozialwissenschaftlerin ist bereits seit 2009 im DAAD-geförderten Projekt „Warum denn nicht – Migration und Bildung“ tätig und hat in dieser Zeit beobachtet, dass es AbiturientInnen mit Migrationsgeschichte häufig an Unterstützung aus ihren Familien mangelt, wenn es darum geht, ein Studium aufzunehmen oder zu Ende zu führen. „Häufig haben deren Eltern große Unsicherheiten, was eine akademische Laufbahn ihrer Kinder betrifft“, sagt Cigdem Handschuch. „Diese wollen wir mit den Filmen abbauen helfen.“

Eltern in der Muttersprache ansprechen

Deshalb war es auch Kern des Filmprojektes, die Interviews in der jeweiligen Muttersprache zu führen. „So können wir andere Migranten direkt erreichen, ohne den Umweg über die deutsche Sprache“, hofft Cigdem Handschuch. Die Gespräche in arabischer, aramäischer, türkischer, kurdischer, russischer und polnischer Sprache sind im Film mit deutschen Untertiteln versehen. Die Interviewfilme werden anschließend voraussichtlich im Rahmen des Projekts Verwendung finden und auch von anderen DAAD-Projekten genutzt werden.

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