In der 5ten Übung haben wir uns mit der Sushumna beschäftigt, die im Rückenmarkskanal lokalisiert ist. Es gibt noch eine „Achse“, die wir in unserem Körper finden. Die Nervenleitbahnen bündeln sich tatsächlich an bestimmten Punkten auf der Zentralachse unseres Körpers. In der traditionellen, chinesischen Medizin werden sie Chakren genannt.

Dieses Bild veranschaulicht, wo sie im Körper liegen.

die sieben chakren

Bildquelle: https://www.lichtquelleindir.ch/chakren

Mit den Chakren zu arbeiten oder sie in eine Meditationsabfolge einzubauen, ist eine sehr effektive Art, sich zu zentrieren und in die eigene Mitte zu kommen. Oder anders ausgedrückt: ins Lot!

GongDafür setzen Sie sich wieder bequem und aufrecht hin. Schließen die Augen, atmen einige Male tief aus und entspannen so gut es geht. Verbinden Sie sich mit Himmel und Erde wie in Übung 4 erklärt. Vielleicht möchten Sie danach die in Übung 6 beschriebene Vorbeuge ausführen. Dann atmen Sie bewusst ein und aus und konzentrieren sich jeweils mehrere Atemzüge auf die hier eingezeichneten Punkte im Körper und denken an die dazugehörige Farbe. So wandern Sie den gesamten Körper vom Wurzelchakra (rot) bis zum Kronenchakra (lila) durch. Sie bleiben dabei durch diese Atemzentrierung in ihrer Mitte, sammeln sich in Konzentration, beruhigen Ihr Nervensystem und aktivieren durch die Visualisierung (siehe Übung 2) der Farben Ihre Chakren.

Welche Farbe und welches Chakra für welche Themen stehen, werden im bald folgenden Kapitel dieser Kolumne näher beschrieben.

     
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