Wenn Sie für ethnische Weltanschauungen und insbesondere deren Verständnis von psychischer und physischer Gesundheit und Krankheit offen sind und sich dafür interessieren, wie Jahrhunderte altes Wissen sich durch unsere zeitgenössische Wissenschaft erklären lässt, ist der folgende kurze Beitrag sicherlich interessant für Sie.

Wir kennen den Begriff der Chakren meist als Überlieferung fernöstlicher Traditionen. Spannend jedoch ist es, dass auch auf anderen Kontinenten mit diesen Begriffen gearbeitet wurde, als es noch keine Kommunikationswege gab, wie wir sie kennen.  Antonio Villoldo, Psychologe und medizinischer Anthropologe erforschte das Wissen indianischer Heilkundiger. Auch bei den Hopi-Indianern wurde und wird mit den Chakren gearbeitet. Erkennen wir das kollektive Unbewusste und die morphogenetischen Felder, wie die moderne Quantenphysik sie nachweist, an, dann ist die Ähnlichkeit bis Gleichheit der Interpretation der Chakren überall auf unserem Kontinent eine logische Konsequenz.

ANGST IST DIE GRÖSSTE FEINDIN ! Sie raubt uns unsere Kraft und Klarheit !
Sagen die Hopis genau so wie die zeitgenössischen Stressforscher und Mediziner.

Angst löst im Körper chemische Reaktionen aus, die uns in den Flucht- oder Angriffsmodus versetzen. Das gesamte Nerven- und Organsystem wird in einen starken Erregungszustand gebracht, der sich dauerhaft negativ auf alle Zellen des Körpers und auf unsere Psyche auswirkt und zu körperlichen und seelischen Erkrankungen führt. Gleichzeitig konzentriert sich unser Gehirn auf diese beiden Modi, sodass wir nicht unsere komplette Hirnkapazität zur Verfügung haben, also nicht mehr klar überdenken, reflektieren und entscheiden können. Drum ist es in dieser angstbesetzten Zeit wichtiger und sinnvoller denn je, diese Energiezentren in der Mitte unseres Körpers, also in unserer Achse, in Harmonie zu bringen,
UM IN UNSERER MITTE ZU BLEIBEN UND UNSERE DENK-UND URTEILSFÄHIGKEIT ZU BEWAHREN!

Wenn Sie die bisherigen Achtsamkeits- und Meditationsübungen verfolgt und sich daraus vielleicht sogar Ihre persönliche Übungsabfolge gestrickt haben oder mehrmals täglich die eine oder andere Übung in Ihren Alltag einbauen, sind sie bereits auf einem guten und für Sie kostbaren Weg dahin!

Die letzte Übung bezog sich auf die Chakren. Falls es Ihnen noch nicht bekannt ist, für welche Themen die einzelnen Chakren stehen, finden Sie hier eine kurze Erklärung zum besseren Verständnis, was die Wirkung der Arbeit mental unterstützt. Diese Erklärungen sind nur die Essenz ausgiebiger Forschung alter und neuer Medizin. 

chakra

Man zählt die Chakren von unten nach oben. Eine Konzentration auf diese Punkte bringt die Körperenergie messbar in eine ausgeglichene Schwingung.

  •  Das 1. Chakra ist das sogenannte Wurzelchakra und liegt am Damm. Gern stellt man sich vor, wie aus diesem Basischakra Wurzeln in die Erde wachsen. Sich auf diesen Punkt während einiger Atemzüge zu konzentrieren und sich einen roten, energiereichen „Feuerball“ dort vorzustellen, soll uns mental und körperlich wieder erden. Das hiermit verbundene Thema ist unsere Fähigkeit, im Leben zu stehen.
  • Das 2. Chakra wird Sakral- oder Polaritätschakra genannt und liegt eine Hand breit unter dem Bauchnabel. Beim ruhigen Ein- und Ausatmen denkt man hier an einen orangenen Feuerball oder eine orangene energiereiche Kugel. Diesen Punkt verbinden wir mit  unseren ursprünglichen Gefühle, unserer Sexualität, dem Vertrauen in die Kraft des Lebens und auch dem ausgeglichenen Genuss des Lebens.
    Gerade in diesen beiden Chakren werden Emotionen verarbeitet. Liegt viel Angst in der Luft, sagt man auch, dass es wichtig ist, sich“ gut zu erden“ !
  • Das 3. Chakra, auch Solarplexus- oder Sonnengeflechtchakra genannt, liegt eine Hand breit über dem Nabel. Wir beatmen es und denken dabei an einen gelben Energieball. Mit diesem chakra verbinden die Hopi Begriffe wie Mut und Selbstvertrauen. Alles, was mit der Umsetzung des ICH zu tun hat , wird hier lokalisiert. Gefühle und Erfahrungen sollen hier in die Gesamtpersönlichkeit integriert werden. 
  • Das 4. Chakra nennt sich Herzchakra. Es liegt in der Mitte des Brustkorbs und wird mit dem Gedanken an einen grünen Energieball beatmet. Es ist wohl das bekannteste aller Chakren, denn hier geht es um die Liebe. In erster Linie um die Liebe zu sich selbst und seinem Sein.
    Ist das Herzchakra ausgeglichen, ist auch Empathie für andere Menschen, Tiere und die Natur und das Verständnis vom Zusammenhang aller Dinge vorhanden.
  • Das 5. Chakra liegt am Hals. Hier stellt man sich einen blauen energiereichen Ball vor, wenn wir mental unsere Atemzüge in diese Richtung schicken. Was wir hier energetisieren ist der Selbstausdruck, die Expression unserer Gefühle, Erfahrungen, Persönlichkeit und Liebe, die Themen der bereits beschriebenen Chakren nach außen.
  • Das 6. Chakra in der Mitte der Stirn wird gern als drittes Auge bezeichnet. Wenn wir uns darauf konzentrieren, ist unsere imaginierte Energiekugel indigoblau. Dieses Chakra wird mit den Themen Wahrheit, Vernunft und Wissen, aber auch der Unterscheidungsfähigkeit von bloßer Information und Wissen (z.Zt. im höchsten Maß gefordert!!) verbunden.
  • Das 7. Chakra, das Kronenchakra, liegt am Scheitelpunkt oder der Fontanelle des Kopfes und wird mit einer violetten Energiekugel bedacht. Die Themen kollektives Bewusstsein, Verbindung nach „oben“ und Anbindung an etwas Höheres werden diesem Chakra zugeordnet. Dies muss nicht mit einer bestimmten religiösen Ausrichtung verbunden sein, sondern hat der Idee einer übergeordneten, mit unserem Verstand nicht erfassbaren Instanz zu tun, mit der Idee, dass alles mit allem verbunden ist, wie auch unsere Quantenphysik es erforscht.

In der Medizin wie auch der Psychotherapie werden die unterschiedlichen Chakren verschiedenen körperlichen Beschwerden und psychischen Störungen zugeordnet. Unter dem Stichwort „Energiemedizin“ finden sich hierzu zahlreiche Veröffentlichungen. Bei der hier angedachten Meditation geht es um die Stärkung unseres gesamten Körper-Seele-Geist-Systems zur ganzheitlichen Stabilisierung, um generell, aber auch in besonders beanspruchenden Zeiten dafür zu sorgen, dass wir unsere körperliche und geistige Gesundheit bewahren und bei Sinnen bleiben können.

     
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