Im Folgenden informieren wir Sie zum Thema Coronavirus und beantworten mögliche Fragen. Stand: 29.4.2020

 

 

Allgemeines

Das Studentenwerk Oldenburg ist auch in der Krise für die Studierenden da, um ihnen den Alltag zu erleichtern. Viele unserer Leistungen sind jetzt sogar gefragter denn je.

Studierende werden vor allem in finanzieller Hinsicht hart von den Folgen der Corona-Pandemie getroffen: Viele haben ihre Nebenjobs verloren, einige können von ihren Eltern in der Krise nicht mehr so unterstützt werden wie zuvor; ihren Lebensunterhalt müssen die Studierenden aber weiterhin finanzieren. Auch Ängste und Sorgen geistern vermehrt in den Köpfen vieler Studierenden. So werden unsere Beratungsangebote, wie der Psychologischen Beratungs-Service (PBS), die Studienfinanzierungsberatung, die Sozialberatung und die Behindertenberatung verstärkt nachgefragt, aber auch in anderen Bereichen sind wir aktiv:

  • Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass möglichst viele Studierende BAföG erhalten, da das die wichtigste Sozialleistung für Studierende zur Finanzierung ihres Lebensunterhalts ist. Wir fordern die Studierenden ausdrücklich dazu auf, einen BAföG-Antrag zu stellen, entweder, weil wegen der neuen Einkommenssituation (auch der Eltern!) jetzt ein BAföG-Anspruch entstanden sein könnte oder weil man in bestimmten Fällen mit einer Ablehnung die Wohngeldberechtigung erhält. 
  • In unserer Sozial- und Studienfinanzierungsberatung besprechen wir mit den Studierenden weitere Finanzierungsmöglichkeiten wie z. B. Stipendien und Studienkredite sowie Liquiditätshilfen wie zum Beispiel das Aussetzen von Mietzahlungen oder Zahlungsaufschübe bei den Krankenkassen.
  • Wir stehen den Studierenden emotional zur Seite, z. B. in Gesprächen in unseren psychologischen Beratungsstellen. Darüber hinaus tauschen wir uns mit ihnen auch über unseren Social-Media-Kanal aus und informieren sie regelmäßig über wichtige Neuigkeiten.
  • Wir setzen uns politisch für die Studierenden ein: Unter anderem haben wir gemeinsam mit den anderen Studentenwerken in Niedersachsen Wissenschaftsminister Björn Thümler einen Vorschlag für einen Nothilfefonds in Höhe von 19 Mio. Euro unterbreitet. Dieser Fonds soll über die jeweiligen Studentenwerke möglichst unbürokratisch Mittel an diejenigen Studierenden vergeben, die durch die Coronakrise in eine finanzielle Notlage geraten sind.
  • Wir stellen weiterhin günstigen studentischen Wohnraum zur Verfügung, verzeichnen allerdings durch das Ausbleiben vieler ausländischer Studierender einen erhöhten Leerstand. Die Mitarbeiter*innen der Haustechnik und der Servicebüros sind vor Ort. Sie unterstützen und betreuen die Studierenden bei Ein- und Auszügen und führen Neuvermietungen durch. Die Versorgung der Wohnheime mit zuverlässigem Internet wird durch die Mitarbeiter*innen der IT-Abteilung sichergestellt.
  • Unser Kulturbüro ist ebenso weiterhin für die Studierenden da. Auch wenn die meisten Veranstaltungen im Sommersemester vermutlich nicht wie geplant stattfinden können, sind einige digitale Angebote in der Planung. Zudem besteht für Studierende weiterhin die Möglichkeit, Anträge auf finanzielle Förderung ihrer Kulturprojekte einzureichen.

Die Leistungen der Hochschulgastronomie sind zwar zurzeit durch eine landesweite Verfügung ausgesetzt, wir sind allerdings darauf vorbereit, die Versorgung der Studierenden mit Speisen und Getränken kurzfristig wiederaufzunehmen. Auch zu Beginn der Krise hatten wir an fast allen Standorten bis zum letztmöglichen Zeitpunkt geöffnet. Wir können die Kurzarbeit jeder Zeit widerrufen, unsere Mitarbeiter*innen halten sich bereit. Vor diesem Hintergrund finden wir es nur fair, deren Kurzarbeitergeld aufzustocken. Das gilt auch für die Beschäftigten in unseren Kindertagesstätten, die wir im Moment lediglich im Rahmen der Notbetreuung betreiben dürfen.

Ohne Studentenwerksbeiträge geht es nicht!

Auch die Studentenwerke sind von der Coronakrise wirtschaftlich getroffen. Wir müssen Einnahmeausfälle in den Mensen, Cafeterien und Wohnheimen verkraften. Unsere erheblichen Fixkosten laufen trotz Krise weiter und die Gebäude und Geräte müssen weiter unterhalten werden. Beratungsleistungen, mit denen wir keine Erlöse erzielen, erbringen wir weiter, und wir setzen uns auch weiter politisch für die Studierenden ein.

Daher sind wir auch künftig und mehr denn je auf die Studentenwerksbeiträge angewiesen, die über ein Viertel unserer Finanzierung ausmachen. Bei den Beiträgen handelt es sich um eine Sozialabgabe, die von allen Studierenden bei Einschreibung oder Rückmeldung erhoben wird, unabhängig davon, ob sie die Leistungen des Studentenwerks auch tatsächlich in Anspruch nehmen (Solidarbeitrag).

Vor diesem Hintergrund werden wir den Studierenden keine Studentenwerksbeiträge für das Sommersemester 2020 zurückerstatten können.

Unsere Mensen und Cafeterien sind bis auf Weiteres geschlossen. Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir Sie natürlich sofort über unsere Website und unseren Facebook-Kanal.

Die persönlichen Sprechzeiten in den Abteilungen WohnenBAföGStudienfinanzierungsberatungSozialberatungBehindertenberatung und dem Psychologischen Beratungs-Service sind bis auf Weiteres eingestellt

Wann Sie wieder aufgenommen werden, können wir aktuell noch nicht absehen. Auch hier gilt: Wir informieren Sie, sobald es Neuigkeiten gibt, auf all unseren Kanälen.

In der Zwischenzeit sind wir in den folgenden Bereichen für Sie auf unterschiedliche Weise zu erreichen:

 

Wohnen

Die Kolleginnen der Wohnhausverwaltung sind nach wie vor Montag bis Freitag für Ihre Fragen, Terminabsprachen und Anderes erreichbar.

Sie können uns

  • anrufen: Ansprechpartnerinnen bei Wohnangelgenheiten
  • eine E-Mail schreiben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Schäden melden: Schadenmeldung

 

BAföG-Abteilung

Die Kolleginnen und Kollegen der BAföG-Abteilung erreichen Sie montags bis freitags per E-Mail oder Telefon.

Hier finden Sie Ihre AnsprechpartnerInnen im BAföG-Amt.

Bitte beachten Sie, dass auch die Sprechzeiten im StudierendenServiceCenter der Universität Oldenburg sowie die BAföG-Sprechzeiten an den Standorten in Wilhelmshaven und Emden ausfallen.

 

Studienfinanzierungsberatung

Unseren Studienfinanzierungsberater erreichen Sie per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon unter: (0441) 798-2664. Unser Berater befindet sich im Home Office. Sie können ihm auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht mit Ihrem Anliegen hinterlassen. Der Berater wird Sie zurückrufen.

 

Sozialberatung

Unseren Sozialberater erreichen Sie per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon unter: (0441) 798-2706. Unser Berater befindet sich im Home Office. Sie können ihm auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht mit Ihrem Anliegen hinterlassen. Der Berater wird Sie zurückrufen.

 

Behindertenberatung

Unsere Behindertenberaterin erreichen Sie per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon unter: (0441) 798-2797. Unsere Beraterin befindet sich aktuell im Home Office. Sie können ihr auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht mit Ihrem Anliegen hinterlassen. Die Beraterin wird Sie zurückrufen. Hinweis: Bitte beachten Sie die Änderungen der Sprechzeiten. Sie erreichen die Beraterin von Mo., Di. und Mi. von 10 bis 12 Uhr.

 

Psychologischer Beratungs-Service

Den Psychologischen Beratungs-Service erreichen Sie

  • in Oldenburg per Mail. Ab Montag, 20.4.2020, besteht im Psychologischen Beratungs-Service wieder die Möglichkeit, während der üblichen Sprechstundenzeiten (montags 8.30-10.30 und donnerstags 15.00-17.00) mit unseren Berater*innen Beratungsanliegen telefonisch zu besprechen. Sie erreichen den PBS unter (0441) 798-4400.
  • in Wilhelmshaven per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter: (04421) 985-2635
  • in Emden per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter: (04921) 807 11 70

 

Finanzen im Studium

Grundlegend gilt: Der Start der Vorlesungen wurde verschoben, nicht der Start des Semesters. Wer im April den Antrag stellt, erhält – sofern eine Förderung bewilligt wird – auch Geld für den gesamten April.

BAföG-Empfängerinnen und -empfänger erhalten ihre Zahlung auch bei Schließungen von Hochschulen. Das hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt in einem Erlass an die Länder geregelt, die das Gesetz vollziehen. Auch Studienanfängerinnen und -anfänger, deren Semesterbeginn sich pandemiebedingt verzögert, erhalten ihr BAföG so, als ob die Präsenzvorlesungen zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt begonnen hätten.

Sobald an Ausbildungsstätten Online-Lehrangebote zur Verfügung stehen, um den Lehrbetrieb aufrechtzuerhalten, ist die Teilnahme an diesen Online-Lehrangeboten im Sinne der Förderungsvoraussetzungen verpflichtend.

Auf der Homepage des BMBF gibt es mehr Informationen zum Thema.

Ja. Studierende, die schon einen Bescheid erhalten haben, bekommen den darin ausgewiesenen Förderungsbetrag automatisch rechtzeitig am Ende des Monats für den nächsten Monat auf ihr Konto überwiesen.

Achtung! Das gilt nur bis zum Ende des Bewilligungszeitraums. Der Folgeantrag muss rechtzeitig vorher gestellt werden.

Je früher, desto besser!

Wir bitten alle BAföG-Empfänger*innen: Bitte stellen Sie Ihren Wiederholungsantrag bis zum 4. Mai 2020. Spätestens(!) sollte dieser zwei Monate vor dem Ende des Bewilligungszeitraumes beim BAföG-Amt eingehen. So wollen wir sicherstellen, dass Sie Ihr BAföG ohne Unterbrechung bekommen. Für den Wiederholungsantrag gibt es übrigens kein gesondertes Formular. Benutzen Sie einfach die Standardvordrucke (ohne Lebenslauf) erneut.

Das ist derzeit leider nicht möglich. Sie können Ihre Unterlagen aber ganz einfach online einreichen. Alle Infos dazu finden Sie auf unserer Seite: BAföG online beantragen. Alternativ können Sie Ihre Unterlagen gern per Post oder, wenn nötig, persönlich in den Briefkasten des BAföG-Amtes einwerfern. Bitte beachten Sie auch die Info zu den persönlichen Sprechzeiten (siehe oben).  

Ich bekomme keinen Termin für meine Abschlussprüfung (zum Beispiel für die Verteidigung meiner Bachelorarbeit) und kann daher das Studium nicht in diesem Semester abschließen.

Wir empfehlen, auf jeden Fall einen neuen Antrag zu stellen und die Gründe schriftlich zu erklären. Bei Fragen dazu wenden Sie sich an unsere BAföG-Abteilung.

Ich habe mein Masterstudium im Wintersemester 2019/20 vorläufig aufgenommen und werde meinen Bachelorabschluss erst im zweiten Fachsemester des Masterstudiums nachweisen können. #ÜbergangBachelorMaster

Wenn Ihre Hochschule Sie auch das zweite Fachsemester im Master studieren lässt, ohne dass Sie einen Bachelorabschluss vorweisen können, sind Sie auch weiterhin, unter Vorbehalt, BAföG-berechtigt und sollten einen Antrag stellen.

Auch die bereits für max. 12 Monate gewährte Studienabschlusshilfe kann verlängert werden, wenn Sie Corona-bedingt das Studium innerhalb der Frist von 12 Monaten nicht ablegen konnten. Stellen Sie dann einen neuen Antrag mit der entsprechenden Erläuterung und dem Hinweis auf Studienabschlusshilfe.

Ich kann den Leistungsnachweis am Ende des vierten Semesters nicht erbringen, da die Prüfungen ausgefallen oder verschoben wurden.

Die Gründe müssen vorgetragen werden und das Formblatt 5 mit Unterschrift des Zeichnungsberechtigten der Hochschule oder ein ECTS-Punkte-Ausdruck eingereicht werden. In den meisten Fällen kann dann weitergefördert werden. Bei Fragen dazu wenden Sie sich an unsere BAföG-Abteilung.

Wenn Sie aufgrund des Elterneinkommens bisher kein BAföG erhalten haben, können Sie für das Sommersemester einen Antrag stellen und die aktuelle Einkommenssituation Ihrer Eltern/Ihres Elternteils darlegen. Es wird geprüft, ob sich ein BAföG-Anspruch ergibt.

Wenn Sie aktuell nur einen geringen BAföG-Satz aufgrund des Elterneinkommens erhalten, können Sie einen Aktualisierungsantrag stellen und die Höhe des aktuellen BAföG-Anspruches wird geprüft.

Bei Fragen dazu wenden Sie sich an unsere BAföG-Abteilung.

Ja, wenn die Eltern weiterhin leistungsfähig (s.o. sonst ggf. BAföG-Anspruch) sind. Denn auch, wenn Sie Selbststudium (Fachliteratur lesen, Recherche für und Schreiben von Hausarbeiten etc.) oder Online-Studium betreiben, zählt dies als Studienaktivität. Auch müssen die Eltern ausnahmsweise Verzögerungen und ¬Unterbrechungen der Ausbildung und die damit verbundene zeitliche Verlängerung der Unterhaltszahlungen hinnehmen (§ 242 BGB). Bei Verzögerungen und Unterbrechungen der Ausbildung ist der Einzelfall zu betrachten, insbesondere, ob besondere anerkennenswerte Verzögerungsgründe vorliegen. In der jetzigen, für alle völlig unvorhersehbaren, Situation ist eine Verzögerung der Ausbildung, sofern sie auf amtlichen Maßnahmen beruht, für deren Dauer völlig unverschuldet. Allerdings sollten Sie die erweiterte vorlesungsfreie Zeit als Zeit für Ihr Selbststudium und nicht als Ferien nutzen.

Eine Finanzierung nach dem BAföG kann geprüft werden. Dazu ist ein Antrag nötig. Hier finden Sie alle Infos zum BAföG-Antrag.

Wegen der hohen Nachfrage infolge der Coronavirus-Krise suchen die großen deutschen Supermarktketten dringend neue Mitarbeitende, auch studentische Aushilfen. Vielleicht ist das eine Alternative für die eine oder den anderen. Erkundigen Sie sich bei dem Supermarkt in Ihrer Nähe. Auch Lieferdienste, Logistikunternhemen, Tankstellen und Reinigungsfirmen suchen zurzeit Personal. Für die bald beginnende Erntezeit werden ebenfalls Helferinnen und Helfer gesucht. Vielleicht wäre auch das eine Möglichkeit für Sie

In einem Kommentar zum Thema "Corona-Pandemie: Notlage wegen Jobverlust!" befasst sich unser Sozialberater mit möglichen Notfallfinanzierungen. Die Sozialberatung steht Ratsuchenden derzeit telefonisch und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Wichtiger Hinweis: Sollten Sie Ihren Minijob im Zuge der Corona-Pandemie verloren haben, kann Ihnen Ihr*e Arbeitgeber*in weitere 6 Wochen Lohn zahlen. Die Arbeitgeber*innen werden dann durch die jeweilige Gesundheitsbehörde entschädigt. Weitere Infos dazu finden Sie auf der Seite der Minijobzentrale: Was Arbeitgeber im Zusammenhang mit dem Coronavirus wissen sollten.

Nein. Jobbende Studierende sind in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung versicherungsfrei. Daraus folgt: Wer nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlt, kann auch kein Kurzarbeitergeld herausbekommen..

Einkommen aus systemrelevanten Berufen, das ab März erstmals oder aufgestockt verdient wird, wird bei der BAföG-Berechnung nicht angerechnet.

Die Anspruchsvoraussetzungen bei Wohngeld bleiben gleich. Wer aktuell aufgrund von Jobverlust oder ausbleibenden Lohnzahlungen keine Einkünfte hat, ist nicht automatisch berechtigt Wohngeld zu beantragen. Die Grundvoraussetzung einer BAföG-Ablehnung „dem Grunde nach“ und die Prüfung der Deckung der monatlichen Lebenskosten bleibt bestehen. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie auf der Seite zum Wohngeld.

Melden Sie sich aktiv z.B. bei Ihrer Krankenversicherung, Ihrer Wohnungsvermietung, Ihrem Handyvertragsunternehmen, dem Rundfunkbeitrag etc., sollten Sie Zahlungen aktuell nicht leisten können. Bitten Sie um eine Stundung Ihrer Beiträge und ggf. um eine Mahnsperre. Sollte es Ihnen möglich sein, könnten Sie anfragen, ob ein verringerter Betrag angezahlt werden kann.

 

Wohnen

Nein. Studierende, die bei uns wohnen, haben einen gültigen Mietvertrag, dem wir weiterhin nachkommen. Geschlossen haben wir vorsorglich die Gemeinschaftsräume. Wichtig ist jetzt, die Sozialkontakte auf das Nötigste zu reduzieren und, vor allem im Gemeinschaftswohnen, die Regeln zum Schutz vor Ansteckung ganz unbedingt einzuhalten:

  • Halten Sie Abstand zueinander.
  • Halten Sie sich so wenig wie möglich in den Gemeinschaftsküchen auf.
  • Bitte vermeiden Sie unnötige Handkontakte, waschen Sie sich oft und gründlich die Hände.
  • Vermeiden Sie es, Augen, Nase oder Mund mit den Händen zu berühren.
  • Lüften Sie Ihre Wohnräume möglichst viermal am Tag für 10 Minuten.

Gerade in einer so angespannten Lage wie dieser ist ein wertschätzender Umgang miteinander ganz besonders wichtig. Nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen und achten Sie aufeinander.

Nein, aktuell nicht. Eine richtige Quarantäne wird vom Gesundheitsamt ausgesprochen, wenn sie nötig wird. Bislang hat es in unseren Einrichtungen keine Erkrankungs- oder Verdachtsfälle gegeben. Wenn Sie sich in den vergangenen Tagen in einem der vom Robert-Koch-Institut definierten Krisengebieten aufgehalten haben, ist es ausgesprochen wichtig, dass Sie sich in Selbst-Isolation begeben und sowohl die Abteilung Studentisches Wohnen als auch das Gesundheitsamt informieren. Unter dem folgenden Link finden Sie alle wichtigen Kontaktdaten dazu für Niedersachsen.

Ihre Mietkaution werden wir Ihnen überweisen, nachdem wir den Zustand des Zimmers prüfen konnten. Bitte haben Sie ein bisschen Geduld, wenn das in Anbetracht der Situation einen kleinen Moment länger dauert. Sollte uns ihre Bankverbindung nicht bekannt sein, senden Sie diese bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Um Ihren Schlüssel zu erhalten, setzen Sie sich bitte telefonisch mit der Abteilung Studentisches Wohnen in Verbindung.

Zur Terminabsprache rufen Sie uns bitte an. Die Kontaktdaten finden Sie auf den Seiten der Abteilung Studentisches Wohnen.

Gemeinsam vereinbaren wir dann einen Auszugstermin zu dem der/die Mieter*in auszieht. Die Abnahme des Zimmers/der Wohnung erfolgt, mit einem zeitlichen Abstand, durch die Mitarbeiter*innen der Abteilung Studentisches Wohnen und ausschließlich in Abwesenheit des/der Mieter*in. Das Protokoll erhalten Sie im Anschluss per Mail.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit dürfen Sie den Zustand des Zimmers/der Wohnung natürlich selbst dokumentieren.

Bitte hinterlassen Sie den Schlüssel im Zimmer/in der Wohnung, sofern die Räumlichkeiten dies zulassen und zu verriegeln sind, bspw. durch einen Türknauf außen.

Alternativ können Sie den Schlüssel in einem Briefumschlag, unter Angabe ihres Zimmers/der Wohnung, in den Briefkasten der Hausmeisterei des Studentenwerks (Schützenweg 42, 26129 Oldenburg, hinteres Gebäude) einwerfen.

Ja. Uns ist bewusst, dass wir uns in einer außergewöhnlichen Situation befinden. Sollten Sie aufgrund der Corona-Pandemie Schwierigkeiten haben Ihre Miete zu zahlen, da Verdienstausfälle drohen bzw. eingetreten sind, haben wir hier einige Tipps und Anregungen für Sie.

  • In sozialen Härtefällen bieten wir Ihnen kulante Ratenzahlungen oder Stundungen im Zeitraum vom 1.4. – 30.6.2020 an. Dazu kontaktieren Sie bitte die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Sie müssen allerdings nachweisen, dass sich Ihre wirtschaftliche Situation aufgrund der COVID-19-Entwicklungen geändert hat und Sie die Miete infolge dessen nicht zahlen können. Daher bitten wir Sie, uns einen Nachweis in Form einer Bescheinigung, Kündigung oder Vereinbarung zur Kurzarbeit des Arbeitgebers wegen COVID-19, eine eidesstattliche Versicherung oder andere Nachweise über das Einkommen bzw. über den Verdienstausfall per E-Mail zuzusenden.
  • Informationen zu weitere Jobmöglichkeiten haben wir übrigens in einem Artikel auf unserer Website zusammengefasst: Jobverlust, und jetzt?
  • Bei einer akuten finanziellen Notlage aufgrund der Corona-Krise helfen Ihnen unsere Kolleg*innen gern aus der Studienfinanzierungs- und Sozialberatung  gerne weiter.

Übrigens: Dem Wunsch nach Mieterlass können wir nicht nachkommen.

Keine Sorge. Wir werden die Systeme an den Waschmaschinen und Trocknern in den nächsten Tagen abschalten. Ab Montag, 23.3.2020, sollte dann jede*r Mieter*in die eigene Wäsche  der CampusCard waschen können, ohne das eine Abbuchung stattfindet. Wir bitten um etwas Geduld. Über die Wiederaufnahme des System werden wir Sie informieren.

 

Psychologischer Beratungs-Service (PBS)

Ab Montag, 20.4.2020, besteht im Psychologischen Beratungs-Service wieder die Möglichkeit, während der üblichen Sprechstundenzeiten (montags 8.30-10.30 und donnerstags 15.00-17.00) mit unseren Berater*innen Beratungsanliegen telefonisch zu besprechen. Sie erreichen den PBS unter (0441) 798-4400. 

Natürlich bieten wir auch außerhalb der Sprechstunden Beratungsmöglichkeiten an (momentan über Telefon, Video-Schaltung oder per E-Mail). Wenn Sie hierfür einen Termin mit uns vereinbaren wollen, wenden Sie sich bitte per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sobald die Universität wieder geöffnet wird, werden wir prüfen, ab wann in unserer Einrichtung der Publikumsverkehr wieder aufgenommen werden kann. Dies werden wir dann über unsere Website kommunizieren.

Wir halten unser Beratungsangebot für Studierende trotz Schließung der Hochschulen über telefonische Beratung, Video-Schaltungen oder E-Mail-Beratung weiter verfügbar. Auch wenn ein fernmündliches bzw. videochat-basiertes Gespräch nicht alle Vorzüge einer face-to-face Beratung aufweist, gibt es zwei Vorteile, auf die wir Sie aufmerksam machen möchten:

  • Sie können sich beraten lassen, auch wenn Sie nicht vor Ort sein sollten oder Ihr Zuhause nicht verlassen wollen oder dürfen.
  • Bei Nutzung Ihres Mobiltelefons könnten Sie während des Gespräches mit uns einen Spaziergang tätigen, was sowohl körperlich als auch mental stimulierend wirken kann.

Unter dem Reiter "Mein Studium hat Corona!" finden Ratsuchende viele Infos zum Umgang mit der Krise rund um die Corona-Pandemie. Darunter finden Sie auch hilfreiche Tipps für eine Quarantäne-Routine sowie eine regelmäßige Kolumne, die nicht nur während Coronakrise gültig und wichtig ist.

Zu dieser Frage hat Frank-Hagen Hofmann von der Psychosozialen Beratungsstelle des Studentenwerks Heidelberg Empfehlungen verfasst, die wir Ihnen hier zugänglich machen: Selbstfürsorge in Zeiten von COVID-19.

 

Allgemeine Hinweise zum Coronavirus

Eine mögliche Infizierung liegt vor, wenn:

  • Sie und/oder Menschen in Ihrem unmittelbaren häuslichen Umfeld in einem Risikogebiet (vgl. Informationen des Robert-Koch-Instituts) und/oder auf Veranstaltungen waren, nach denen Erkrankungen festgestellt wurden (seit dem 19. Februar).
  • Sie persönlichen Kontakt zu Menschen hatten, bei denen inzwischen das Coronavirus diagnostiziert wurde.

Eine Infizierung kann auch vorliegen, wenn Sie selbst keine Krankheitssymptome haben.

Falls Sie Symptome bei sich feststellen, melden Sie sich bitte umgehend telefonisch bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, um das weitere Vorgehen abzuklären. Wichtig dabei ist, dass Sie bereits am Telefon angeben, in welchem Land Sie sich aufgehalten haben und dass Sie möglicherweise infiziert sind. Sie tragen so dazu bei, Infektionsketten zu unterbrechen.

     
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