Wenn Sie als BAföG-EmpfängerIn neben dem Studium jobben wollen, ist das normalerweise kein Problem: Sie können pro Bewilligungszeitraum (12 Monate) 5.412 € aus abhängiger Beschäftigung dazuverdienen, ohne dass dies die Förderung schmälert. Wenn Sie also einen 450-Euro-Job haben, brauchen Sie nicht zu befürchten, dass Sie deswegen weniger BAföG bekommen.

Die jeweiligen monatlichen Verdienste können aber auch unterschiedlich sein; entscheidend ist der Betrag, der insgesamt während des Bewilligungszeitraums verdient wird. Wichtig ist, dass nicht der Verdienst im Kalenderjahr, sondern im BAföG-Bewilligungszeitraum (also z.B. 1.10.2019 bis 30.9.2020) zugrunde gelegt wird.

Erst über der Einkommensgrenze von 5.412 € wird der eigene Verdienst auf das BAföG angerechnet. Allerdings ist es nicht schlimm, wenn Ihr monatliches Einkommen die Grenze um ein paar Euro übersteigt: Die Förderung sinkt dadurch nur unwesentlich.

Abweichende Einkommensgrenze bei selbstständiger Tätigkeit

Wenn Sie ausschließlich Erwerbseinkommen aus selbstständiger Tätigkeit erzielen, z.B.  durch Honorarjobs, gilt eine andere Einkommensgrenze: In diesem Fall können Sie bis zu 4.410 € hinzuverdienen, ohne dass sich dies auf Ihr BAföG auswirkt.

Wichtig: Wenn in Ihrem Studium ein Praxissemester oder Praktikum vorgeschrieben ist, gelten die Freibeträge nicht für deren Vergütung. Weitere Informationen hierzu finden Sie im pdf Infoblatt Praktikum (1.68 MB) .

Für weitere Infos erkundigen Sie sich bitte beim BAföG-Amt oder erfahren Sie hier mehr.

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