Ökologische Grundsätze

Umweltschutz und Abfallentsorgung

Ökologisch orientiertes Wirtschaften geht für die Hochschulgastronomie des Studentenwerks über den Einsatz von Lebensmitteln aus ökologischem Anbau hinaus. Es betrifft auch den Umgang mit bzw. die Vemeidung von Abfall.

Fleisch aus artgerechter Haltung

Die Mensen und Cafeterien des Studentenwerks sind seit 1983 kontinuierlich dabei, den Anteil an Waren aus ökologischer und tiergerechter Erzeugung zu erhöhen. Seit 1992 kommen Eier, seit 1997 Rind- und Schweinefleisch ausschließlich aus artgerechter Haltung* auf den Teller. Milchprodukte und Käse beziehen wir zu einem hohen Prozentsatz von Erzeugern, die artgerecht bzw. ökologisch wirtschaften.

Das Studentenwerk Oldenburg hat als eines der bundesweit ersten Studentenwerke in den 1980er Jahren damit begonnen, in seinen Verpflegungseinrichtungen Ökologie und Nachhaltigkeit als Prinzipien des Wirtschaftens durchzusetzen. Dazu gehören etwa der Bezug von Obst, Gemüse und anderen Produkten aus ökologischem Anbau, aber auch die regionale Ausrichtung: Der Salatkopf, der nur wenige Kilometer transportiert werden muss, belastet die Umwelt deutlich weniger als derjenige, der von weit her kommt.

Fair-Trade-LogoEin weiteres Standbein des nachhaltigen Wirtschaftens im Studentenwerk Oldenburg ist der Faire Handel. Der Kaffee in den Cafeterien und CaféBars kommt ausschließlich aus fairem Handel (und ökologischer Erzeugung), dazu bestimmte Sorten Tee und einige Süßwaren.

 

Studentenwerk lässt Lebensmittelproben analysieren: Erfreuliches Ergebnis

Bereits seit 1993 engagiert sich das Studentenwerk Oldenburg gegen gentechnisch veränderte by CLM bv/pixabay.comLebensmittel. Alle Lieferanten müssen einen Nachweis beibringen, dass in ihren Produkten keine kennzeichnungspflichtigen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) enthalten sind. Im vergangenen Herbst  ist das Studentenwerk noch einen Schritt weiter gegangen und hat stichprobenartig testen lassen, ob die Zusicherungen der Lieferanten zutreffend sind.
Im Oktober 2011 wurden vier Warenproben untersucht: „Maiskörner, Maisstärke und Sonnenblumenöl aus Bio-Anbau sowie eine vegetarische Bolognese-Sauce aus konventioneller Herstellung wurden vom Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik in Quakenbrück getestet“, erläutert Gerhard Kiehm, Geschäftsführer des Studentenwerks. Das Ergebnis: In den Bioprodukten waren keinerlei Spuren von gentechnisch veränderten Organismen nachweisbar, und in der Bolognese-Sauce blieben sie mit 0,04 Prozent weit unter dem erlaubten Grenzwert von 0,9 Prozent.

     
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