30 Jahre alternativ essen

30 Jahre alternativ essen

Die Studierenden, die im Oktober 1983 in die Mensa Uhlhornsweg kamen, erwartete eine Neuerung: Neben dem "normalen" Menü konnten sie fortan auch ein "Alternativ-Essen" auswählen. Die Gerichte in dieser Menülinie basierten auf den Prinzipien der Vollwerternährung: frisch, möglichst wenig verarbeitet und zum Teil aus Bio-Anbau waren die Zutaten.

Mit der Einführung des "Alternativ-Essens" wurde im Studentenwerk das Bewusstsein für Ökologie und Nachhaltigkeit geweckt. In den letzten 30 Jahren wurden immer wieder neue Wege beschritten, um die Versorgung vieler tausend Gäste in unseren Mensen und Cafeterien so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten.

In der Aktionswoche ab dem 4. November erwartet Sie ein buntes Jubiläumsprogramm in und um die Mensa Uhlhornsweg.

Darf man überhaupt Fleisch essen, oder ist vegetarisch die einzig nachhaltige Alternative? Also doch: Veggie Day(s) für alle! Aber ist Bio-Gemüse aus Fernost wirklich besser als ein Schnitzel aus dem Ammerland? Und überhaupt: Der studentische Geldbeutel ist für nachhaltige Ernährung sowieso zu klein. Oder doch nicht? Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

In der Woche ab dem 11. November besuchen das Studentenwerk und seine Lieferanten alle Mensen. An den Aktionsständen heißt es jeweils zwischen 11.00 und 14.00 Uhr: Probieren und Informieren! Die Termine im Einzelnen:

Mensa Ofener Straße Dienstag, 12. November zu Gast: Neuland Fleischvertrieb und die Gemüsegärtnerei Steenken
Mensa Wilhelmshaven Dienstag, 12. November zu Gast: Neuland Fleischvertrieb und die Hofmolkerei Dehlwes
Mensa Wechloy Mittwoch, 13. November zu Gast: Neuland Fleischvertrieb und die Hofmolkerei Dehlwes
Mensa Elsfleth Donnerstag, 14. November zu Gast: Neuland Fleischvertrieb und die Hofmolkerei Dehlwes
Mensa Emden Donnerstag, 14. November zu Gast: Neuland Fleischvertrieb und die Deutsche See

Am Anfang standen die Wünsche der Studierenden
Kurz nach seinem Amtsantritt 1982 wollte Geschäftsführer Gerhard Kiehm, der das Studentenwerk bis April 2013 leitete, mehr über „seine“ Studierenden erfahren: In einer Umfrage wünschten sich viele von ihnen, dass in der Mensa mehr frische, biologisch angebaute und vollwertige Lebensmittel angeboten würden. Diesen Wunsch erfüllte Kiehm gerne – in Form des „Alternativ-Essens“. Zugleich wurde damit beim Studentenwerk das Nachdenken über eine umweltverträgliche Lebensmittelproduktion angestoßen, so dass das Engagement stetig weiterentwickelt und ausgebaut wurde.

     
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