Das Studentenwerk Oldenburg bezieht für seine Mensen und Cafeterien seit über 15 Jahren Rind-, Lamm- und Schweinefleisch ausschließlich von Betrieben, die artgerechte Tierhaltung nach den Richtlinien des "Neuland"-Verbandes gewährleisten. Auch Geflügel stammt zu einem wachsenden Anteil (2013: knapp 30%) aus artgerechter Tierhaltung.

Dabei verlassen wir uns nicht nur auf die strengen Kontrollen, die der "Neuland"-Verband selbst vornimmt, sondern führen in regelmäßigen Abständen auch eigene Betriebsbesichtigungen durch, um uns ein unabhängiges Bild der Tierhaltung vor Ort zu verschaffen.

Im Juli besuchte eine Delegation der Abteilung Hochschulgastronomie, darunter die Einkaufsleiterin Doris Senf sowie mehrere KüchenleiterInnen der Mensen, den Betrieb Dingebauer in Castrop-Rauxel. Er beliefert das Studentenwerk seit über 20 Jahren mit Huhn- und Schweinefleisch.

Hühnerhaltung im Neuland-Betrieb Dingebauer. Auf dem Bild gut zu erkennen: Den Tieren ist jederzeit der Zugang zum Außengelände möglich.

Derzeit leben ca. 800 Hühner und 180 Schweine auf dem Hof Dingebauer. Die Tiere werden ausschließlich in eigenen Fahrzeugen transportiert.

In einem konventionellen Betrieb werden Hühner nach ca. 5-7 Wochen und Schweine nach 90-100 Tagen geschlachtet. Auf dem Neuland-Hof Dingebauer werden die Hühner hingegen ca. 14 Wochen und die Schweine etwa 180 Tage alt.

Der Hof machte beim Besuch der Studentenwerks-MitarbeiterInnen insgesamt einen guten Eindruck. Die Tiere waren neugierig, sie wirkten gesund und zufrieden. Die Delegation aus der Abteilung Hochschulgastronomie konnte sich somit davon überzeugen, dass der Betrieb die Anforderungen des Neuland-Verbandes umsetzt.

Die Schweine werden im Neuland-Betrieb Dingebauer auf Stroh gehalten.

 

     
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