Dienstag, 30. April 2019

Am 8. Mai feiert die Behindertenberatung des Studentenwerks Oldenburg ihr 20-jähriges Bestehen.

1999 richtete das Studentenwerk Oldenburg als eines der ersten Studentenwerke in Deutschland eine Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung ein. Das Jubiläum feiern wir am 8. Mai ab 15 Uhr mit einem informativen Programm, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Dabei stehen nicht sichtbare Behinderungen im Mittelpunkt.

Beim Stichwort „Behinderung“ denken viele zuerst an Körper- oder Sinnesbehinderungen. In der Sprechstunde von Wiebke Hendeß, die seit 1999 als Beraterin für das Studentenwerk tätig ist, spielen aber zunehmend auch nicht-sichtbare Beeinträchtigungen eine Rolle: Relativ häufig wenden sich etwa Betroffene mit AD(H)S, Autismus, chronischen Krankheiten wie Multiple Sklerose oder auch Teilleistungsstörungen wie Legasthenie an die Beraterin. Dieses Thema soll deshalb bei der Jubiläumsveranstaltung im Fokus stehen.

Im ersten Teil ab 15 Uhr findet eine „Lebendige Bibliothek“ statt. Hierbei stellen sich Menschen mit ihren Geschichten – in diesem Fall Menschen, die ihr Studium mit einer Behinderung absolvieren bzw. absolviert haben – als „Bücher“ zur Verfügung und können für ein Gespräch „entliehen“ werden. Die Besucher haben damit die Gelegenheit Menschen zu treffen, mit denen sie normalerweise nicht ins Gespräch kommen würden, und so einen Einblick in die Lebenswelt ihres Gegenübers zu erhalten. Als „Bücher“ bereit stehen Studierende mit Beeinträchtigungen wie Autismus, Rheuma, einer Hör- bzw. Sehbehinderung oder AD(H)S.

Anschließend diskutiert Wiebke Hendeß mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen das Thema „Inklusion im Hochschulumfeld – Trends und Zukunftsperspektiven“. Besucher sind herzlich eingeladen, sich mit Fragen oder Erfahrungen an der Diskussion zu beteiligen.

Thema: 20 Jahre Behindertenberatung im Studentenwerk Oldenburg
Termin: Mittwoch, 8. Mai 2019, 15 Uhr
Ort: Interkultureller Treff, EG im StudierendenServiceCenter (A12 0-002) auf dem Campus Haarentor der Uni Oldenburg

     
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