Mittwoch, 15. Mai 2013

Geschäftsführer Gerhard Kiehm wurde nach 32 Jahren verabschiedet / Redner loben Kiehms Einsatz besonders für Ökologie, studentisches Wohnen und Kinderbetreuung.


Heute verabschiedete das Studentenwerk Oldenburg Gerhard Kiehm, der es seit 1982 als Geschäftsführer geleitet hatte. An der Feier in der Mensa Uhlhornsweg nahmen rund 100 Gäste teil, darunter die niedersächsische Wissenschaftsministerin Heinen-Kljajic.


Der neue Geschäftsführer des Studentenwerks, Ted Thurner, eröffnete die Veranstaltung mit einem Dank an Gerhard Kiehm. Thurner, der seit vielen Jahren als stellvertretender Geschäftsführer an der Seite Kiehms gearbeitet hatte, betonte seinen Willen zur Kontinuität in der Arbeit des Studentenwerks: „Dank Gerhard Kiehm ist das Studentenwerk Oldenburg heute in vielen Bereichen – etwa bei den Beratungsangeboten, der Kinderbetreuung und der Ökologie – unter den führenden in Deutschland. Diese Position wollen wir im Interesse der Studierenden auch künftig halten.“

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte das Mensa-Team, unter anderem mit dieser Torte.

Die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic, bezeichnete Kiehm als zuverlässigen Partner: „Hier in Oldenburg und auch anderswo konnte man sich darauf verlassen: Der Kiehm weiß, wie es geht.“ Besonders lobte sie seinen Einsatz in Sachen Ökologie und Umweltschutz, wo das Studentenwerk Oldenburg „ein Pionier unter den deutschen Studentenwerken“ gewesen sei. Dies gelte auch für das studentische Wohnen: „Auch beim Umbau der Pferdemarktkasernen zu Wohnheimen, zum Beispiel, hat er neue Wege eröffnet, beispielgebend für andere.“

Inge von Danckelmann, die Vorstandsvorsitzende des Studentenwerks Oldenburg, beschrieb Kiehm als einen Geschäftsführer, der Überzeugungs- und Entschlusskraft auf sich vereint und nie den bequemen Weg gegangen ist: „Ein Stratege mit Weitblick und Mut zu kalkulierbarem Risiko“, charakterisierte Frau von Danckelmann.
Die „bemerkenswerte Entwicklung“ des Studentenwerks Oldenburg hob Prof. Dr. Babette Simon hervor, die als Präsidentin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Verwaltungsratsvorsitzende des Studentenwerks die Arbeit Gerhard Kiehms in gleich zweifacher Hinsicht begleitete. „Ich danke Herrn Kiehm für seinen großen Einsatz und die vielen Impulse zum Wohl der vielen Tausend vom Studentenwerk betreuten Studierenden“, schloss Frau Simon ihre Rede.

Der Präsident der Jade Hochschule, Dr. Elmar Schreiber, lobte die „Vorreiterrolle“ Kiehms insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit und Kinderbetreuung, wodurch die Attraktivität der Hochschulen in der Region enorm gestiegen sei. Kiehm habe „das Studentenleben stets genau beobachtet und auf Veränderungen entsprechend schnell reagiert.“ Für wegweisend erklärte Schreiber die Umwandlung der Oldenburger Pferdemarktkaserne in ein Studentenwohnheim, die Kiehm als Geschäftsführer maßgeblich vorangetrieben hatte: „Eine bessere Verwandlung kann ich mir nicht vorstellen.“
Heike Bathke, Studentin der Carl von Ossietzky Universität, hat als stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende eng mit Gerhard Kiehm zusammengearbeitet. Sie hob das besonders gute Verhältnis Kiehms zu den Studierenden hervor: „Im Verwaltungsrat konnten wir immer wieder feststellen, dass sich Gerhard Kiehm wirklich für unsere Sicht und unsere Anliegen interessierte. Die Interessen der Studierenden, das haben wir gespürt, liegen ihm am Herzen.“

     
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