Montag, 20.10.2014

Studentenwerk Oldenburg legt Jahresbericht 2013/14 vor -
Zentrale Beiträge zur Attraktivität der Hochschulstandorte

Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters präsentiert das Studentenwerk Oldenburg seinen Arbeits- und Geschäftsbericht 2013/2014. Neben allen aktuellen Zahlen enthält der Bericht auch Interviews, in denen die AbteilungsleiterInnen über die wichtigsten Entwicklungen informieren.

 Genau 23.245 Studierende waren es, die im Wintersemester 2013/14 vom Studentenwerk Oldenburg betreut wurden. Mit seinen knapp 300 Mitarbeitern sorgt es in Mensen und Cafeterien für das leibliche Wohl, vermietet kostengünstigen Wohnraum, betreibt eigene Kitas und bietet in spezialisierten Beratungsstellen Unterstützung in vielen Lebenslagen. Außerdem berät es zum BAföG und bearbeitet die Anträge. Mit all diesen Angeboten gestaltet es die attraktive Hochschullandschaft in Oldenburg, Wilhelmshaven, Emden und Elsfleth entscheidend mit.
„Das Studentenwerk Oldenburg hat ein außerordentlich umfangreiches Angebot“, bilanziert Geschäftsführer Ted Thurner und verdeutlicht: „Kein anderes Studentenwerk in dieser Größe verfügt über ein vergleichbares Spektrum mit mehreren eigenen Kitas, fundierten Beratungsangeboten und einem innovativen Kulturbereich.“

Wohnangebote für Studierende sind Zukunftsthema
„Wir erleben eine anhaltend hohe Nachfrage, von einer richtigen Wohnungsnot kann aber glücklicherweise nicht gesprochen werden“, beschreibt Thurner die derzeitige Lage.  Mit über 2.000 kostengünstigen Plätzen trägt das Studentenwerk deutlich zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt bei. „Die durchschnittliche Warmmiete in unseren Anlagen liegt derzeit bei 199 Euro und ist damit für Studierende absolut erschwinglich“, berichtet Ursula Sontag, Leiterin der Abteilung für Studentisches Wohnen.

Angesichts der auf absehbare Zeit hohen Nachfrage ist es mehr denn je geboten, passende Wohnangebote für Studierende zu sichern und neu zu schaffen. „Hier bemühen wir uns um finanzielle Unterstützung durch das Land Niedersachsen, denn allein ist eine solche Investition für ein Studentenwerk kaum zu stemmen“, verdeutlicht Geschäftsführer Thurner. „Die Diskussion über fehlenden Wohnraum, die seit Jahren regelmäßig zu Beginn jedes Wintersemesters geführt wird, zeigt: Ein attraktives Wohnangebot für Studierende ist ein wesentliches Kriterium, wenn sich Abiturienten für ihren zukünftigen Studienort entscheiden.“

Verschleppte Reform spiegelt sich in BAföG-Statistik des Studentenwerks
Die Zahl der Studierenden in der Region steigt, die Zahl der BAföG-Empfänger sinkt. Diese auf den ersten Blick paradoxe Situation ist nicht etwa auf steigenden Wohlstand unter den hiesigen Studierenden zurückzuführen, sondern die direkte Folge der zu lange aufgeschobenen BAföG-Reform: „Einerseits wurden die Fördersätze seit 2010 nicht an die steigenden Lebenshaltungskosten angepasst, andererseits stagnieren auch die Elternfreibeträge“, erklärt Stefanie Vahlenkamp, Leiterin der Abteilung für Ausbildungsförderung, das Problem. „Leichte Zuwächse bei den elterlichen Einkommen führen dann dazu, dass Studierende von einem Jahr auf das nächste ihren Anspruch auf BAföG verlieren – obwohl ihre Eltern vielleicht nur ein paar Euro mehr verdienen.“
Diese Entwicklung verdeutlichen die nun veröffentlichten Zahlen des Studentenwerks: 2011 erhielten 28,4 Prozent der Studierenden im Bereich des Studentenwerks Oldenburg BAföG, im Jahr 2013 waren es nur noch 26,4 Prozent. Mit der für 2016 angekündigten Reform können Studierende immerhin auf spürbare Verbesserungen hoffen.

Beratungsangebote weiterhin stark nachgefragt
„Unsere Aufgabe ist es, besonders denen zu helfen, die mit erschwerten Voraussetzungen umgehen müssen“, beschreibt Geschäftsführer Ted Thurner das Selbstverständnis des Studentenwerks. Dabei spielen die spezialisierten Beratungseinrichtungen eine wichtige Rolle, denn sie stehen den Studierenden bei, wenn persönliche, finanzielle oder gesundheitliche Probleme das Studium schwierig machen oder sogar gefährden. Insgesamt rund 3.700 Ratsuchende wandten sich im letzten Jahr an die BeraterInnen in der Studienfinanzierungs-, Sozial- und Behindertenberatung sowie an die Psychosozialen Beratungsstellen.

Studentenwerk Oldenburg auf einen Blick

sechs Mensen, eine Cafeteria, drei CaféBars und ein Eiscafé
14 Wohnanlagen und -häuser mit insgesamt 2.060 Plätzen
fünf Kinderbetreuungseinrichtungen mit insgesamt 361 Plätzen

drei Psychosoziale Beratungsstellen, eine Sozialberatung, eine Behindertenberatung und eine Studienfinanzierungsberatung

der Kulturbereich „unikum“ mit dem Kulturbüro und dem studentischen „Oldenburger Universitäts Theater“ OUT
die Abteilung für Ausbildungsförderung („BAföG-Amt“)
291 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
     
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