Teilzeitstudium

Immatrikulation und Studienorganisation

Die Universität hat die gültige Ordnung zum Teilzeitstudium und das Antragsformular hier ins Netz gestellt. Im Antragsformular wird bereits deutlich, dass im Vorfeld die Studienplanung der entsprechenden Semester geklärt werden muss. Genau dies sollte man nicht nur als bürokratische Hürde verstehen, sondern als Hinweis auf potentielle Probleme, denn das Teilzeitstudium ist nicht in allen Fakultäten gleichermaßen etabliert. In den seltensten Fällen ist der Studienalltag entsprechend organisiert bzw. existieren konkrete Stundenpläne.

Stipendien bei Teilzeitstudium

Im Zusammenhang mit der Förderung von beruflicher Aufstiegsfortbildung gibt es einige Stipendienprogramme, die unter anderem auch nebenberuflich Teilzeitstudierende unterstützen. ... mehr dazu

Auswirkungen auf andere Systeme

BAföG

Leistungen nach dem BAföG werden nur für Vollzeitstudiengänge gewährt, also entfällt der Anspruch während einer Teilzeitphase. Nähere Informationen hat die Förderungsabteilung veröffentlicht. Insbesondere studentische Eltern und Studierende mit chronischer Erkrankung bzw. Behinderung werden dort auf BAföG-rechtliche Alternativen hingewiesen.

Arbeitslosengeld II statt BAföG-Leistungen?

Auch wenn die grundsätzliche Nichtförderbarkeit durch BAföG einen Weg in das Arbeitslosengeld II eröffnet, sind damit nicht alle Probleme beseitigt. ... mehr dazu

Kindergeld

In der Dienstanordnung zum Kindergeld gibt es den Begriff "Teilzeitstudium" oder "Teilzeitausbildung" nicht. Anders als beim BAföG ist damit kein kategorischer Ausschluss verbunden. Dazu weitergehende Ausführungen auf den Seiten zu Kindergeld.

Krankenversicherung

Da eine hochschulrechtlich ordnungsgemäße Immatrikulation vorliegt, wird die Krankenversicherung der Studenten (KVdS) in der Regel weitergeführt, was auch auf die Familienversicherung übertragbar ist. Die Beihilferegelung bei Beamtenkindern orientiert sich am Kindergeld (s. oben!).

Bei einer mehr als geringfügigen Beschäftigung setzt allerdings eine gesetzliche Krankenversicherungspflicht als ArbeitnehmerIn ein, welche jede andere gesetzliche Krankenversicherung (KVdS, Familienversicherung, freiw. Versicherung) automatisch verdrängt. Dazu im folgenden mehr:

Arbeiten und Sozialversicherung - Wegfall der "Werkstudentenregelung"

Eine geringfügige Beschäftigung ist immer versicherungsfrei, weil sie nichts mit dem Studentenstatus zu tun hat.

Solange bei Vollzeitstudierenden das Studium gegenüber einer mehr als geringfügigen Beschäftigung im Vordergrund steht, ist diese Beschäftigung in der Regel versicherungsfrei bzgl. Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung (nur Rentenversicherung setzt ein). Bei Teilzeitstudierenden ist dieses Verhältnis von Studium und Arbeit nicht unterstellbar: Die Arbeit überwiegt, was volle Sozialversicherungspflicht erzeugt. Weiterführende Infos auf der Seite zur "Werkstudentenregelung"!


An den Hochschulen im Nordwesten gibt es verschiedene Angebote zum Teilzeitstudium. Allerdings hat die Universität Oldenburg als einzige eine Ordnung zum Teilzeitstudium für alle Studiengänge erlassen (weitere Infos der Uni, dort unten auf der Seite). Im universitären Antragsformular wird bereits deutlich, dass im Vorfeld die Studienplanung der entsprechenden Semester geklärt werden muss (FachberaterInnen aufsuchen!). Genau dies sollte man nicht nur als bürokratische Hürde verstehen, sondern als Hinweis auf potentielle Probleme, denn das Teilzeitstudium ist nicht in allen Fakultäten gleichermaßen etabliert. In den seltensten Fällen ist der Studienalltag entsprechend organisiert bzw. existieren konkrete Stundenpläne. Beratung und Durchführung des Antragswesens zum Teilzeitstudium ist Sache der Hochschulen (für die Uni z.B. Frau Buß im Immatrikulationsamt). Die Sozialberatung beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen in Systemen außerhalb der Hochschulen.


Leistungen nach dem BAföG werden nur für Vollzeitstudiengänge gewährt, also entfällt der Anspruch während einer Teilzeitphase. Nähere Informationen hat die Förderungsabteilung veröffentlicht (studentische Eltern und Studierende mit chronischer Erkrankung bzw. Behinderung werden  auf BAföG-rechtliche Alternativen hingewiesen).

Auch wenn die grundsätzliche Nichtförderbarkeit durch BAföG einen Weg in das Arbeitslosengeld II eröffnet, sind damit nicht alle Probleme beseitigt. ... mehr dazu im entsprechenden Unterabschnitt hier!

Im Zusammenhang mit der Förderung von beruflicher Aufstiegsfortbildung gibt es einige Stipendienprogramme, die unter anderem auch nebenberuflich Teilzeitstudierende unterstützen. ... mehr dazu

In der Dienstanordnung zum Kindergeld gibt es den Begriff "Teilzeitstudium" oder "Teilzeitausbildung" nicht. Anders als beim BAföG ist damit kein kategorischer Ausschluss verbunden. ... mehr dazu im entsprechenden Unterabschnitt hier!


Da eine hochschulrechtlich ordnungsgemäße Immatrikulation vorliegt, wird die Krankenversicherung der Studenten (KVdS) in der Regel weitergeführt, was auch auf die gesetzliche Familienversicherung übertragbar ist. Die Beihilferegelung bei Beamtenkindern orientiert sich am Kindergeld (s. oben!).

Bei einer mehr als geringfügigen Beschäftigung setzt allerdings eine volle Sozialversicherungspflicht als ArbeitnehmerIn ein, welche jede andere gesetzliche Krankenversicherung (KVdS, Familienversicherung, freiw. Versicherung) automatisch verdrängt, wenn das Studium nur bis zu 50% eines Vollzeitstudiums umfasst. Es ist aber nicht klar, wie viele Arbeitgeber diese Regelung kennen. Weiterführende Infos auf der Seite zur "Werkstudentenregelung" (insb. Abschnitt Teilzeitstudium)!

     
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