BAföG als Volldarlehen    

                                                                                                                           Darlehen zur Finanzierung des Lebensunterhaltes, nachdem die Förderungshöchstdauer im regulären BAföG erreicht wurde

  • Studienabschlussförderung maximal 12 Monate
  • monatliche Rückzahlungsrate 130 Euro (auf max. 20 Jahre), Fälligkeit 18 Monate nach der letzten Inanspruchnahme
  • Antragstellung als BAföG-Antrag und Bewilligung über die Ämter für Ausbildungsförderung

Nähert sich die Förderungshöchstdauer dem Ende und ist abzusehen, dass Sie den Abschluss nicht innerhalb der Regelstudienzeit schaffen, sollten Sie zunächst abklären, ob Sie Verzögerungsgründe geltend machen können, die gesetzlich anerkannt sind und es Ihnen ermöglichen, normales BAföG oder sogar einen Vollzuschuss (bei Verzögerung wegen Schwangerschaft, Kindeserziehung, Behinderung) über die Förderungshöchstdauer hinaus zu bekommen (hier am Beispiel Schwangerschaft und Kindererziehung).

Greifen solche Gründe nicht oder wurden Sie bereits länger gefördert und brauchen trotzdem noch mehr Zeit für den Studienabschluss, so ist die letzte Möglichkeit, an BAföG zu gelangen, die so genannte Studienabschlusshilfe nach § 15 Abs. 3a BAföG.

Die Studienabschlusshilfe soll, wie der Name schon sagt, Ihren Lebensunterhalt in der Zeit vor Ihrem Abschluss sichern - konkret: für bis zu 12 Monate. Deshalb ist eine Voraussetzung, dass Sie Ihr Studium voraussichtlich in diesem Zeitraum abschließen werden. Dies müssen Sie sich vom Prüfungsamt bescheinigen lassen.
Gut zu wissen: Der Bezug der Studienabschlusshilfe muss sich nicht nahtlos an Ihren regulären BAföG-Bezug anschließen: Wenn Sie also absehbar noch drei Semester bis zum Abschluss brauchen, können Sie ein Semester z. B. durch Jobben überbrücken und Studienabschlusshilfe beantragen.

Die Studienabschlusshilfe unterscheidet sich vom sonstigen BAföG dadurch, dass es sich um ein Volldarlehen handelt. Der Staat hilft insofern beim Studienabschluss, als er Ihnen die Möglichkeit gibt, zu günstigeren Konditionen als sie Ihnen sonst zur Verfügung ständen, ein Darlehen aufzunehmen. Die maximale Höhe wird durch das BAföG-Amt berechnet.

Die Rückzahlung des Darlehens beginnt bereits 18 Monate nach der letzten Auszahlung und geht der Rückzahlung des Staatsdarlehens (Hälfte der BAföG-Förderung) vor.

Bei BAföG-Leistungen auf Volldarlehensbasis kann parallel zum BAföG Wohngeld beantragt werden (hier am Beispiel erläutert).

BAföG als Volldarlehen    

                                                                                                                           Darlehen zur Finanzierung des Lebensunterhaltes, nachdem die Förderungshöchstdauer im regulären BAföG erreicht wurde

  • Studienabschlussförderung maximal 12 Monate
  • monatliche Rückzahlungsrate 130 Euro (auf max. 20 Jahre), Fälligkeit 18 Monate nach der letzten Inanspruchnahme
  • Antragstellung als BAföG-Antrag und Bewilligung über die Ämter für Ausbildungsförderung

Nähert sich die Förderungshöchstdauer dem Ende und ist abzusehen, dass Sie den Abschluss nicht innerhalb der Regelstudienzeit schaffen, sollten Sie zunächst abklären, ob Sie Verzögerungsgründe geltend machen können, die gesetzlich anerkannt sind und es Ihnen ermöglichen, normales BAföG oder sogar einen Vollzuschuss (bei Verzögerung wegen Schwangerschaft, Kindeserziehung, Behinderung) über die Förderungshöchstdauer hinaus zu bekommen (hier am Beispiel Schwangerschaft und Kindererziehung).

Greifen solche Gründe nicht oder wurden Sie bereits länger gefördert und brauchen trotzdem noch mehr Zeit für den Studienabschluss, so ist die letzte Möglichkeit, an BAföG zu gelangen, die so genannte Studienabschlusshilfe nach § 15 Abs. 3a BAföG.

Die Studienabschlusshilfe soll, wie der Name schon sagt, Ihren Lebensunterhalt in der Zeit vor Ihrem Abschluss sichern - konkret: für bis zu 12 Monate. Deshalb ist eine Voraussetzung, dass Sie Ihr Studium voraussichtlich in diesem Zeitraum abschließen werden. Dies müssen Sie sich vom Prüfungsamt bescheinigen lassen.
Gut zu wissen: Der Bezug der Studienabschlusshilfe muss sich nicht nahtlos an Ihren regulären BAföG-Bezug anschließen: Wenn Sie also absehbar noch drei Semester bis zum Abschluss brauchen, können Sie ein Semester z. B. durch Jobben überbrücken und Studienabschlusshilfe beantragen.

Die Studienabschlusshilfe unterscheidet sich vom sonstigen BAföG dadurch, dass es sich um ein Volldarlehen handelt. Der Staat hilft insofern beim Studienabschluss, als er Ihnen die Möglichkeit gibt, zu günstigeren Konditionen als sie Ihnen sonst zur Verfügung ständen, ein Darlehen aufzunehmen. Die maximale Höhe wird durch das BAföG-Amt berechnet.

Die Rückzahlung des Darlehens beginnt bereits 18 Monate nach der letzten Auszahlung und geht der Rückzahlung des Staatsdarlehens (Hälfte der BAföG-Förderung) vor.

Bei BAföG-Leistungen auf Volldarlehensbasis kann parallel zum BAföG Wohngeld beantragt werden (hier am Beispiel erläutert).

Antragstellung und mehr

Antragstellung

Antragstellung beim BAföG-Amt oder in einem unserer Servicebüros wie folgt:

  • BAföG-Antrag mit allen relevanten Unterlagen (Einkommen der Eltern etc.)
  • pdf Bescheinigung zur Studienabschlusshilfe herunterladen
  • Bestätigung vom Prüfungsamt auf dieser Bescheinigung eintragen lassen
  • Einreichung der vollständigen Unterlagen beim BAföG-Amt bzw. Servicebüro
  • Das BAföG-Amt erstellt einen Bescheid.

Sollte das Studium vor dem Ablauf der bescheinigten Dauer beendet werden, so teilen Sie dies umgehend dem BAföG-Amt mit. Die Rückzahlung beginnt 18 Monate nach der letzten Inanspruchnahme.

 

Die Rückzahlung beider Darlehen muss in längstens 20 Jahren abgeschlossen sein. Haben Sie zu Beginn Ihres Studiums kein BAföG-Staatsdarlehen erhalten, erfolgt die Rückzahlung in längstens 20 Jahren.
Das Darlehen wird in 77 monatlichen Raten, die 130 Euro betragen sollen, zurückgezahlt.

 

Stundung des Darlehens/ Ratenreduzierung

Sind Sie nicht in der Lage, die Rückzahlungsraten zu leisten, kann die Stundung des Darlehens gewährt werden. Stundungen erfolgen in der Regel für ein Jahr und werden – falls notwendig – verlängert.

Zum Nachweis Ihrer finanziellen Situation reichen Sie bitte Gehaltsbescheinigungen, den Bescheid über den Bezug von Sozialleistungen o.ä, ggf. Immatrikulationsbescheinigungen ein.
t.

 

     
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