Ökologische Grundsätze

Das Studentenwerk Oldenburg arbeitet seit vielen Jahren bewusst mit Erzeugern aus der Region zusammen. Dazu gehören bäuerliche Betriebe, die Biogemüse oder Biomilchprodukte liefern, sowie ein Naturkostgroßhandel, der vor den Toren Oldenburgs in Huntlosen angesiedelt ist. Hinzu kommt ein Verarbeiter für Fleisch aus artgerechter Tierhaltung und Bio-Fleisch. Der Faktor Regionalität gewährleistet nicht nur Arbeitsplätze in der Region, sondern auch frische (und saisonale!) Produkte und trägt durch kurze Transportwege zum Klimaschutz bei.
Wichtig ist uns außerdem der Bezug von Waren aus fairem Handel.

Das Studentenwerk Oldenburg verarbeitet in seinen Mensen und Cafeterien seit 1997 Rind- und Schweinefleisch ausschließlich aus artgerechter Tierhaltung. Seit Anfang 2011 wird zudem auch wieder regelmäßig Huhnfleisch aus artgerechter Haltung angeboten. Artgerechte Tierhaltung beruht auf dem Grundsatz, dass Nutztiere ihre arttypischen Verhaltensweisen ausleben können und durch die Haltung keinen gesundheitlichen Schaden nehmen.

Fast alle Einrichtungen des Studentenwerks mit Strom aus regenerativen Quellen

Das Studentenwerk Oldenburg bezieht für seine Wohnanlagen, Kitas und Mensen Strom aus regenerativen Energiequellen.
Ausnahmen bilden lediglich die Kita Jade-Campus sowie die Mensen Uhlhornsweg, Wechloy und Ofener Straße: Diese Einrichtungen werden über das Stromnetz der Universität Oldenburg bzw. der Jade Hochschule versorgt, das Studentenwerk ist also nicht direkter Vertragspartner.

 

Verwendung pflanzlicher Produkte

Die Einführung des vegetarischen und vollwertigen "Alternativ"-Menüs in der Mensa Uhlhornsweg gab 1983 den Startschuss für die zunehmende Verwendung von Waren aus kontrolliert ökologischer Erzeugung in den Mensen und Cafeterien des Studentenwerks. Auch bei den anderen Gerichten ist der Anteil der ökologisch produzierten Zutaten seither kontinuierlich gestiegen.

Fisch aus nachhaltiger Fischerei

Nur aus nachhaltiger Fischerei oder Öko-Aquakultur

Seit 2007 gibt es in allen Mensen Fisch nur noch aus nachhaltiger Fischerei oder Öko-Aquakultur. Dadurch will das Studentenwerk als Großverbraucher ein Zeichen gegen die weltweite Überfischung setzen.„Mit unseren sechs Mensen und rund 6.500 Essen pro Tag können wir als lebensmittelverarbeitender Großbetrieb durchaus Einfluss auf den Markt in der Region nehmen“, erläutert Doris Senf, Leiterin der Verpflegungsbetriebe. Das Studentenwerk bietet nur noch solchen Fisch an, der nicht durch Überfischung gefährdet ist oder der aus Öko-Aquakulturen stammt.

     
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