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Für die Planung eines Studiums ist die Frage nach den Kosten oftmals entscheidend. Allerdings ist gerade dieser Punkt hochgradig abhängig von verschiedensten Faktoren. Das Deutsche Studentenwerk lässt im Rahmen regelmäßiger repräsentativer Umfragen die soziale Lage der Studierenden erforschen, wobei durchschnittliche Lebenshaltungskosten ermittelt werden:
Natürlich sagen Bundesstatistiken nichts über regionale Mietmärkte, Verkehrsanbindungen, Studiengebühren oder gar individuelle Verbrauchsgewohnheiten aus. Allerdings können die Kostenkategorien im einzelnen analysiert und auf konkrete Hochschulorte angewendet werden: WohnenEine Übersicht unserer Abteilung für studentisches Wohnen zeigt, dass auch Mietkosten unter 200 € in Wohngruppen möglich sind. Auf dem freien Markt sind diese Preise eher selten. Selbst in staatlich gefördertem Wohnraum sind Appartments erheblich teuerer und rar. Beispiele: 3er-WG im Schützenweg: 190,75 €; Campus-Appartements: 312,12 - 349,12 € (Achtung: lange Wartezeiten!) Auto, ÖPNVWer am Studienort lebt, braucht in der Regel kein Auto. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden im Nordwesten an allen Hochschulen durch das Semesterticket erschlossen, welches mit der Immatrikulationsgebühr bezahlt wird (Kostenanteil: 116,10 € , Stand WiSe 11/12). In Einzelfällen können die Kosten des Tickets nach der Immatrikulation auf Antrag erstattet werden, dazu mehr... KrankenversicherungFür die Einschreibung an einer Hochschule ist der Nachweis einer Krankenversicherung Voraussetzung. Dafür wird eine Bescheinigung der gesetzlichen Krankenkasse benötigt. Die Art der Krankenversicherung hat starken Einfluss auf die entsprechenden Kosten. Z. B. können Kinder gesetzlich versicherter Eltern bis zum Ende des 25. Lebensjahres kostenfrei mitversichert bleiben, während andere Personengruppen zwischen 78 € und 150 €, in Einzelfällen sogar noch mehr monatlich zahlen müssen. Essen, Kleidung, Freizeit, Kultur, SportDas Studentenwerk bietet in den Studienorten Oldenburg, Emden, Wilhelmshaven und Elsfleth Mensen und Cafeterien an, in denen sich Studierende lecker und preisgünstig verpflegen können. Gerade im Bereich Freizeit, aber auch bei Kleidung gibt es oft große Unterschiede in den Ansprüchen und Gewohnheiten. Dies konkret einzuschätzen bleibt jedem/r selbst überlassen. KommunikationOhne Internet studieren zu wollen, wäre unmöglich. Das muss aber nicht heißen, dass jede/r Studierende eine Web'n'Walk-Flatrate und ein Smartphone bräuchte. An den Hochschulen gibt es WLAN-Netze. Und zu Hause sind DSL-Anschlüsse natürlich in einer WG gut finanzierbar. Auch die Anschlussgebühren in unseren Wohnanlagen sind relativ günstig. GEZ-Gebühren sind spätestens mit Bezug einer Wohnung am Studienort ein Thema, allerdings gibt es bei BAföG-Bezug eine Befreiungsmöglichkeit. Ob folglich die in der Grafik ermittelten Kommunikationskosten individuell nötig sind, hängt am Grad der Handy-Nutzung und an der Umlagefähigkeit von Anschlusskosten. LernmittelEs ist wohl eher unwahrschheinlich, dass in der obigen DSW-Statistik die Beschaffungskosten eines Rechners eingearbeitet wurden. Ein solches Gerät wird bei Studienbeginn einfach vorausgesetzt. Lernmittel sind vielmehr laufende Kosten für Bibliothekskopierer, Fachliteratur, Schreibmaterial usw. Diese Kosten sind aber sehr vom Fach abhängig. Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass naturwissenschaftliche Fächer (z.B. durch Exkursionen) teurer sind, als sozial- und sprachwissenschaftliche Fächer. Vor Studienantritt sollte ein Gespräch mit dem/r Fachberaterin weiterhelfen. Dies sind Lehrende eines Studienfachs, welche für allgemeine Studienberatung ihres Instituts oder des Fachbereichs zuständig sind. Immatrikulationskosten und StudiengebührenDieser Punkt fehlt in der DSW-Statistik, weil in verschiedenen Bundesländern unterschiedlich organisiert. Allgemeine Studiengebühren (in Niedersachen: "Studienbeiträge") sind politisch auf dem absteigenden Ast. Viele Länder wollen sie abschaffen oder haben sie nie erhoben. In Niedersachsen gibt es sie noch. Zu Beginn des Studiums und am Ende jedes Semesters ist die Immatrikulationsgebühr an die Hochschule zu überweisen. Das sind an den Hochschulen des Nordwestens in der Regel mehr als 750 €, wovon 500 € als Studienbeitrag zweckgebunden an die Hochschule geht (offiziell: zur Verbesserung der Lehre). Weitere Infos: Finanzierung des Studienbeitrag, Zusammensetzung und Ausnahmen bei den Immatrikulationsgebühren FazitEin Studium im Nordwesten kann kostengünstiger sein, als im oben dargestellten Durchschnittsmodell. Wer einen Platz in unseren Wohnanlagen ergattern kann, das Studiticket nutzt, statt ein Auto zu unterhalten, wegen einer Familienversicherung kaum Kosten der Krankenversorgung hat, der/die schafft das durchaus. Die folgende beispielhafte Aufstellung lebt natürlich von der günstigen Miete und Sparsamkeit bei den normalen Lebenshaltungskosten:
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Achtung! Geänderte Sprechzeiten des Sozialberaters
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| Mo-Do 10.00 - 12.30 Uhr |
| Mi 13.00 - 15.00 Uhr |
BeratungsCenter im Mensafoyer
Raum M1-131 |
