Erstsemester-Info

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Bei der Immatrikulation wird ein Krankenversicherungsnachweis verlangt. Dies liegt daran, dass Studierende normalerweise per Status in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind, ähnlich wie das bei Arbeitnehmern durch den Status der abhängigen Beschäftigung der Fall ist. Die Hochschule ist verpflichtet diesen Sachverhalt zu überprüfen und fordert deshalb die Bescheinigung einer gesetzlichen Krankenversicherung zu dieser Angelegenheit.

Foto: J.E. Euler"BAföG kriege ich sowieso nicht!" oder "Meine Eltern verdienen zuviel!" Solche Aussagen hört man nicht selten. Sie stimmen aber nicht immer. Wer den Aufwand eines vollen Antrags erst einmal nicht machen will, kann unverbindlich eine Probeberechnung durchführen lassen. Übrigens: Selbst wenn Sie nur wenig bekommen, können Sie mit dem BAföG-Bescheid immerhin eine  Rundfunkbeitragsbefreiung erhalten.

portemonnaieMit der Immatrikulation, also der Einschreibung an einer Hochschule, kommen auf Erstsemester einige Kosten zu:

Zwar hat das Land Niedersachsen die Studiengebühren zum Wintersemester 2014/15 abgeschafft, weiterhin bezahlen Studierende aber jedes Semester einen Semesterbeitrag. Je nach Hochschule und Studienort liegt er derzeit (Stand: WS 2017/18) in etwa zwischen 330 und 350 €. Darin enthalten sind u.a. Verwaltungskosten der Hochschule, der Studentenwerksbeitrag und das Semesterticket für Bus und Bahn.

EinwohnermeldungDie Suche nach einer passenden Bleibe am Studienort ist sicherlich eine der wichtigsten Aufgaben, nachdem die Zulassung ins Haus geflattert ist. Das Studentenwerk Oldenburg bietet in Oldenburg, Emden, Wilhelmshaven und Elsfleth über 2.000 Plätze in Wohnanlagen für Studierende. Dabei können Sie zwischen Einzelzimmern in WGs, Doppel- und Einzelappartements wählen.

Der Wohnungsmarkt ist im Nordwesten im Allgemeinen nicht so angespannt wie in anderen Städten, dennoch ist es gerade zum Beginn des Wintersemesters nicht unbedingt einfach, eine Wohnung zu finden. Das Studentenwerk hat für Emden, Oldenburg und Wilhelmshaven Tipps zur Wohnungssuche zusammengestellt. Überall gilt: Fangen Sie so früh wie möglich mit der Suche an und seien Sie auch zu Kompromissen bereit: Wenn Sie zum Beispiel einen etwas weiteren Weg zur Hochschule in Kauf nehmen (was dank Semesterticket und fahrradfreundlichen Entfernungen kein Problem ist), haben Sie eine viel größere Auswahl, als wenn Sie von vornherein nur in einem bestimmten Stadtteil suchen.

 

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Wenn Sie ein Zimmer oder eine Wohnung an Ihrem Studienort beziehen, müssen Sie sich in der jeweiligen Gemeinde anmelden. Dies gilt auch, wenn Ihr Lebensmittelpunkt an Ihrem Heimatort verbleibt, wenn Sie also beispielsweise ein WG-Zimmer haben, das Sie nur unter der Woche nutzen. Laut Gesetz sind Sie dazu verpflichtet, die Anmeldung innerhalb von zwei Wochen nach Ihrem Einzug vorzunehmen. Um dies zu tun, statten Sie dem Einwohnermeldeamt Ihres neuen Wohnorts einen Besuch ab (z. B. Oldenburg, Emden, Wilhelmshaven).

Rundfunkgebühren

Mit dem 1.1.2013 trat die derzeit gültige Beitragsregelung in Kraft.

Das Verfahren funktioniert nach dem Prinzip "eine Wohnung – ein Beitrag", folglich wird pro Haushalt eine Pauschale in Höhe von 17,50 € erhoben. Wie viele oder ob Rundfunkgeräte tatsächlich vorhanden sind, spielt keine Rolle. Außerdem muss nur eine Person pro Wohnung angemeldet sein und den Beitrag entrichten. Als ErstsemesterIn müssten Sie also nach Zuzug zum Studienort klären, ob Sie (oder ein/e WG-MitbewohnerIn) zahlungspflichtig sind. Studierende, die BAföG erhalten, sollten sich befreien lassen. Wo und wie Sie sich beim Beitragsservice an- oder abmelden oder befreien lassen können, erfahren Sie unter www.rundfunkbeitrag.de, wenn es spezieller um die Situation von Studierenden geht: Seiten des Studentenwerks-Sozialberaters.

     
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