Aktuelles

Im Rahmen der Orientierungswoche der Universität:

Die Berater des Studentenwerks Oldenburg informieren ErstsemesterInnen der Universität am 12.10.2017 in zwei Vorträgen über Wissenswertes:

Die Hälfte gibt's geschenkt

Alles wichtige zu BAföG und anderen Geldquellen
Referent: Jens Müller-Sigl
Ort: Bibliothekssaal
Zeit: 10 - 11 Uhr

Jobben neben dem Studium (und andere "Kleinigkeiten")

Was muss ich beachten?
Referent: Heiko Groen
Ort: Bibliothekssaal
Zeit: 11 - 12 Uhr

Studieren und promovieren kostet viel Zeit, manchmal Nerven – und immer Geld. Hier kann ein Stipendium weiterhelfen. Es gibt eine Vielzahl von Unternehmungen und Stiftungen, die Förderungen anbieten. Darunter findet sich auch das Aufstiegsstipendium.

In 3 Wochen ist es wieder soweit: Am 26. September 2017 startet die Online-Bewerbungsphase für das Aufstiegsstipendium.

Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung richtet sich an Fachkräfte mit Berufsausbildung und mehrjähriger Praxiserfahrung und unterstützt ein Hochschulstudium bis zum ersten akademischen Abschluss. Besonderheiten: Neben Vollzeitstudiengängen werden auch berufsbegleitende Studien gefördert - einkommensunabhängig. Weitere Informationen rund ums Thema Stipendien finden Sie hier.

 

 

Zum 1.1.2017 trat der neue Rundfunkänderungsstaatsvertrag in Kraft. Für Studierende besonders interessant: Damit wurde die Antragsfrist für die Befreiung von den Rundfunkbeiträgen verbessert.
Die Befreiung wirkt immer so lange, wie der befreiende Sozialeistungsbescheid gilt, und zwar maximal 3 Jahre zurück (§ 4 Abs. 4 RBeitrStV). Zuvor konnte eine Befreiung rückwirkend nur für wenige Monate durchgesetzt werden. Somit können vormals zu alte BAföG-Bescheide (oder andere Sozialleistungsbescheide) nun doch noch eingesetzt werden.

Ausführliche Informationen zum Rundfunkbeitrag

Die mit dem 1. August 2016 in Kraft getretene letzte Stufe der BAföG-Reform bringt zahlreiche Verbesserungen: Mehr BAföG für mehr Studierende, eine höhere Nebenverdienstgrenze, höhere Kinderzuschläge und mehr. Hinzu kommt eine wichtige Vereinfachung bei der Antragstellung selbst: Studierende können den Antrag endlich online stellen!

Das Portal ist erreichbar unter dieser Adresse: https://ekp.dvvbw.de/intelliform/forms/bafoeg-bw/niesa/eantrag/index

Je nachdem, ob man einen kompletten Antrag für sich selbst stellen möchte, nur einzelne Formulare einreichen, weil sich zum Beispiel etwas an den Einkommensverhältnissen geändert hat, oder die Eltern das für sie relevante Formblatt ausfüllen möchten, stellt das Portal die passenden Formulare bereit. Außerdem wird während der Eingabe überprüft, ob alle nötigen Felder ausgefüllt sind. Zuletzt wird eine Checkliste mit den zusätzlich einzureichenden Unterlagen erstellt.

Da der Antrag persönlich gestellt werden muss, ist eine eindeutige Identifizierung notwendig. Hierzu wird das DE-Mail-Verfahren angewendet: Um den Antrag direkt online versenden zu können, benötigt der Antragsteller / die Antragstellerin also eine eigene DE-Mailadresse. Aber auch für all jene, die dieses System nicht nutzen, stellt das neue Portal eine große Vereinfachung dar, denn der fertig ausgefüllte Antrag kann aus dem Portal als PDF abgespeichert und anschließend unterschrieben wieder eingescannt und per normaler E-Mail ans Studentenwerk gesendet werden. Natürlich können die Papiere auch auf dem althergebrachten Postweg oder per Fax verschickt werden.

Mehr Informationen zum BAföG-Antrag.

Die SGB II - Reform hat für die Allgemeinheit der Leistungsbeziehenden eher restriktive Folgen. Insofern sind auch Studierende, die in Ausnahmen mit diesem Gesetz in Berührung kommen, betroffen. Auf diese Studierende speziell abzielende Reformanteile sollen hier gezielt dargestellt werden:

Der Bundesfinanzhof hatte als höchstes deutsches Finanzgericht am 28.7.2011 zwei Entscheidungen getroffen, die es nach bisheriger Gesetzeslage ermöglichen sollten, Studienkosten einer Erstausbildung nach dem Studium als Werbungskosten abzusetzen (Pressemitteilung des BFH vom 18.8.2011). Bei einem Studium als Weiterbildung (also Zweitausbildung als Fortbildung im Beruf) war das immer schon denkbar. Demgegenüber wäre es aber möglich, die im Erststudium entstehenden Kosten als Verlustvortrag zu veranschlagen, um diesen dann nach dem Studium geltend zu machen. Damit wäre die bisherige Praxis weitgehend umgeworfen worden. Das hat die Bundesregierung so aber nicht stehen lassen und sofort Gegenmaßnahmen ergriffen.

Gesetzesklarstellung wurde auf den Weg gebracht:

Bei der Bedarfsermittlung des BAföGs gibt es für Studierende, die "zu Hause" wohnen, nur wenig Geld für Mietkosten. Ist der Elternhaushalt auch nicht sonderlich betucht, so dass Arbeitslosengeld II in Frage kommt oder sogar beantragt wurde, fehlt oftmals Geld für den Mietanteil des Studierenden. Für diese Fallgestaltung gibt es eine Sondervorschrift im 2. Sozialgesetzbuch, um die Mietkosten vom Jobcenter aufstocken zu lassen (Beispieldarstellung).

Der Übergang vom Studium in die Berufswelt verläuft oftmals nicht flüssig. Wer sich voll auf den Abschluss konzentrieren musste, hat vielleicht nicht sofort einen adäquaten Job und fängt erst an zu suchen. Auch bei zukünftigen LehramtsanwärterInnen sind Zwangspausen auf dem Weg zum Referendariat eine regelmäßige Beobachtung. Neben einer systematischen Darstellung zum Statuswechsel hat das Studentenwerk auch eine beispielhafte Erläuterung von Wohngeld oder Arbeitslosengeld II ins Netz gestellt, um Übergangshilfen aufzuzeigen.

Die große BAföG-Reform, die mit höheren Bedarfssätzen und Freibeträgen ein spürbares Plus im Portemonnaie vieler Studierender bringen wird, kommt zwar erst zum 1. August 2016. Aber bereits zum 1. August 2015 tritt eine wichtige Änderung in Kraft, die ein bisher bestehendes häufiges Problem am Übergang vom Bachelor zum Master aus der Welt schafft:

Bisher konnten Studierende nur dann Förderung für den Master erhalten, wenn der Bachelor-Abschluss vorlag und sie somit endgültig in den Master immatrikuliert waren. In der Praxis kommt es jedoch nicht selten vor, dass beispielsweise das Abschlusszeugnis nicht rechtzeitig zu Beginn des Masters ausgestellt ist. Bis Ende Juli 2015 bedeutete das, dass vorübergehend kein BAföG ausgezahlt werden konnte.

Diese Regelung wurde nun geändert: Ab sofort reicht bereits die vorläufige Immatrikulation aus, um für den Master BAföG zu bekommen. Wichtig ist, dass innerhalb der von der Hochschule gesetzten Frist die endgültige Immatrikulation in den Studiengang erfolgen muss – anderenfalls wäre das bereits ausbezahlte BAföG zurückzuzahlen.
Nähere Informationen dazu gibt es in der pdf April-Ausgabe unseres Info-Magazins (170 KB) sowie in einem pdf Info-Blatt zum Übergang vom Bachelor zum Master (1.91 MB) .

Weitere Änderungen zum 1. August 2015 betreffen die Höhe der Vorschusszahlungen, die das BAföG-Amt übergangsweise leisten kann, wenn über einen Antrag nicht innerhalb einer bestimmten Frist entschieden werden kann. Wer sich unsicher ist, ob man die persönlichen Voraussetzungen erfüllt, um BAföG für den Master zu bekommen, kann nun außerdem einen Antrag auf Vorabbescheid stellen.

In allen Fragen rund ums BAföG stehen den Studierenden wie gewohnt die AnsprechpartnerInnen im BAföG-Amt sowie in den Servicebüros in Oldenburg, Emden und Wilhelmshaven zur Seite.

Mit dem 1.1.2016 tritt eine Änderung des Wohngeldgesetzes in Kraft. Diese führt in der Regel zu Verbesserungen. Wichtige Faktoren für die Berechnung des Wohngelds, wie die Freibeträge beim anzurechnenden Einkommen, werden erhöht. Das betrifft z.B. alleinerziehende Studierende: Der Jahresfreibetrag steigt von 600 € auf 1320 €. Die Wohngeldformel selbst wird zugunsten aller AntragstellerInnen verbessert. Was aber viel wichtiger ist: Die in den Berechnungsprozess eingehenden Bruttokaltmieten werden durch eine Obergrenzentabelle ausgebremst, die lange nicht an die reale Entwicklung der Mieten angepasst wurde. Dies wird nun endlich korrigiert. Dadurch können die tatsächlich vielfach höheren Mieten, insbesondere in Oldenburg, in das Wohngeldergebnis eingehen.

Indirekte Wirkung bei den "Kosten der Unterkunft" im Arbeitslosengeld II (AlgII)

Für studentische Eltern ist es oftmals nötig, neben dem BAföG für ihre Kinder weitere Leistungen zu beantragen. Dazu gehören auch Wohngeld und AlgII. Oftmals wohnen Studierende auch bei ihren AlgII beziehenden Eltern. Auch hier gibt es Obergrenzen für die Anerkennung von Mietkosten, welche in vielen Kommunen auf den Wohngeldgrenzwerten basieren. Das Bundessozialgericht hat nämlich festgelegt, dass die Wohngeldgrenzwerte mit einem Sicherheitszuschlag von 10% zu verwenden sind, wenn es keinen qualifizierten Mietspiegel oder andere wissenschaftlich erhobene Maßstäbe gibt. Die Wohngeldreform hat somit eine gute indirekte Wirkung, weil bisher in nicht wenigen Haushalten das zum Leben gedachte Geld für nicht übernommene Mietkosten verwendet werden musste.

Die Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO) hat die Veränderung für Oldenburg in einem Info-Blatt verdeutlicht und dabei auch die leicht erhöhten Regelbedarfe für 2016 erwähnt.

Am Dienstag, dem 26. April 2016, sind Wiebke Hendeß (Beraterin für behinderte und chronische kranke Studierende), Jens Müller-Sigl (Studienfinanzierungsberater) und Heiko Groen (Sozialberater) in Wilhelmshaven vor Ort. Studierende können sich mit allen Fragen zum Jobben im Studium, Krankenversicherung, Sozialleistungen (insb. für studentische Eltern) an Herrn Groen, in Sachen Kredite und Stipendien an Herrn Müller Sigl und zu Nachteilsausgleichen und Infos für behinderte/chronisch kranke Studierende an Frau Hendeß wenden.

Zeit:09.30 bis 11.00 Uhr (Sozialberatung),
11.00 bis 12.30 Uhr (Studienfinanzierungsberatung),
12.30 Uhr bis 13.30 Uhr (Behindertenberatung)
Raum: S-2-229

Die Beratung ist unabhängig, unverbindlich, vertraulich und selbstverständlich kostenlos. Bitte vereinbaren Sie im Vorfeld per E-Mail einen persönlichen Termin, weil ansonsten die Sprechzeitdurchführung nicht garantiert werden kann:

Weitere Informationen zu den Beratungsschwerpunkten und Kontaktdaten: Behindertenberatung, Sozialberatung und Studienfinanzierungsberatung.

In einer Mitteilung des Bundesfamilienministeriums wird der Beschluss des Kabinetts zu einer Reform des Mutterschutzgesetzes (MuschG) veröffentlicht. Ab voraussichtlich dem 1.1.2017 soll dies in Kraft treten. Darin werden auch Schülerinnen und Studentinnen in den Erfassungsbereich des Mutterschutzgesetzes einbezogen. Was in der Pressemitteilung nicht ganz deutlich ist, allerdings im dort verlinkten Gesetzentwurf klarer wird, ist die Option der Schülerinnen und Studentinnen, die Wirkung der Mutterschutzzeiten zu widerrufen (§ 3 Abs. 3 MuschG-neu). Auch andere Schutzvorschriften des Mutterschutzgesetzes sind durch entsprechende Ausnahmen (per Widerrufserklärung) gespickt (z.B. § 4 Abs. 3 MuschG-neu).

Dieser Gesetzentwurf ist erst im Kabinett beschlossen worden, also noch nicht als Gesetz verabschiedet. Insofern ist auch der Entwurf im weiteren parlamentarischen Verfahren unter Umständen noch Veränderungen unterworfen.

     
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