Aktuelles

Das BAföG wird nicht fürs gesamte Studium, sondern in der Regel für 12 Monate bewilligt - dafür kennt die deutsche Sprache den schönen Begriff Bewilligungszeitraum. Rechtzeitig, bevor dieser endet, müssen BAföG-Empfänger*innen ihren Antrag erneuern, damit das Geld ohne Unterbrechung weiter auf ihrem Konto ankommt. Wer sein Studium zu einem Wintersemester begonnen hat, dessen Bewilligungszeitraum endet normalerweise in Kürze. In diesem Jahr gelten folgende Fristen, um den Folgeantrag einzureichen:

Für Studierende der Hochschule Emden/Leer und der Jade Hochschule: 23. Mai
Für Studierende der Uni Oldenburg: 10. Juni

Und noch eine gute Nachricht: Wenn sich nichts geändert hat gegenüber dem Vorjahr (z.B. an den Einkommensverhältnissen), besteht der Folgeantrag nur aus einem einzigen übersichtlichen Formular, das sich locker in fünf Minuten ausfüllen lässt. Hier geht's direkt zum Formular. 

Und wie immer gilt: Bei allen Fragen helfen wir gerne weiter: Ob in den Servicebüros in Emden, Wilhelmshaven und Oldenburg oder direkt im BAföG-Amt - sprechen Sie uns an!

Der kurze Weg bei allen drängenden Fragen in Sachen BAföG steht endlich wieder offen:
Nachdem die regelmäßigen BAföG-Beratungen in den Studentenwerksbüros in Emden und Wilhelmshaven bereits seit März wieder stattfinden, ist nun auch das BAföG-Servicebüro im SSC auf dem Campus der Uni Oldenburg wieder besetzt.
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich direkt an Ihrer Hochschule beraten zu lassen! Besonders sinnvoll ist es auch, den Berater bzw. die Beraterin einen Blick auf Ihren ausgefüllten Antrag werfen zu lassen. So kann direkt sichergestellt werden, dass alle Kreuzchen an der richtigen Stelle sitzen und alle nötigen Unterlagen dabei sind. Das trägt wesentlich dazu bei, die Bearbeitungszeit Ihres Antrags möglichst kurz zu halten.

Update 21.03.2022 - Großzügigere Neuregelung bei der Einkommensanrechnung von Studierenden verlängert bis Ende 2022

Die Einkommensanrechnung im BAföG aus Erwerbstätigkeit während der Corona-Pandemie wurde deutlich verbessert: Einkommen in systemrelevanten Bereichen, das ab dem 01.03.2020 erstmals oder aufgestockt erzielt wird, wird nicht auf den BAföG-Bezug angerechnet. Dies gilt für die Dauer des Verdienstes oder der Aufstockung und - neu! - bis 31.12.2022.

Schon Anfang Februar hat der Bund aufgrund der stark gestiegenen Energiepreise einen Heizkostenzuschuss beschlossen, von dem u.a. BAföG-Empfänger*innen profitieren sollten. Seitdem hat sich die Weltlage ja bekanntlich leider sehr verändert, und die Energiepreise haben eine ungeahnte Höhe erreicht.

Auf diese Situation hat der Bund nun reagiert und den geplanten Heizkostenzuschuss glatt verdoppelt: Wie der Bundestag gestern beschloss, erhält jede*r, der*die
- zwischen Oktober '21 und März '22 mindestens einen Monat lang BAföG bezogen hat und
- nicht bei den Eltern wohnt,
eine Einmalzahlung in Höhe von 230 Euro.
Außerdem wurde die zunächst geplante Antragspflicht gestrichen, das heißt, wer zum Berechtigtenkreis gehört, muss nichts weiter tun.

Die Details, wann und auf welchem Wege das Geld ausgezahlt wird, stehen übrigens noch nicht fest. Es wird allerdings nicht vor Juni dieses Jahr passieren, denn das zugrundeliegende Gesetz tritt erst zum 1.6.22 in Kraft.

Wir freuen uns sehr, dass wir in Kürze unsere persönlichen Beratungen zum Thema BAföG wieder aufnehmen können.
Ab dem 15. März sind wir jede Woche im Servicebüro Emden vor Ort, ab dem 22. März im Büro Wilhelmshaven.
Für die Beratungen gilt jeweils 3G sowie die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Ab April werden wir Sie auch in Oldenburg wieder persönlich beraten, Details hierzu folgen rechtzeitig.

Alternativ haben Ratsuchende an allen Studienorten auch weiterhin die Möglichkeit, die Online-Beratung in Anspruch zu nehmen, die Sie wie gehabt über unser Portal buchen können.

Auch das laufende Wintersemester 2021/22 wird vom Land Niedersachsen nicht auf die individuelle Regelstudienzeit angerechnet. Damit soll verhindert werden, dass Studierenden aus den pandemiebedingten Einschränkungen ihres Studiums seit mittlerweile vier Semestern zu starke Nachteile entstehen.
In Bezug auf das BAföG ergeben sich dadurch zwei wichtige Vorteile:
Erstens verlängert sich die Förderungshöchstdauer, also der Zeitraum, für den man maximal BAföG bekommen kann, um bis zu vier Semester.
Zweitens verschiebt sich der Zeitpunkt, zu dem der Leistungsnachweis erbracht werden muss, um weiterhin BAföG zu beziehen. Normalerweise steht dies nach dem 4. Semester an, nun bleiben bis zu vier Semester mehr Zeit - wenn man in allen als Corona-Nullsemester geltenden Semestern immatrikuliert war.

Als Vorsorgemaßnahme stellt das Studentenwerk Oldenburg die persönlichen Sprechstunden im BAföG-Bereich bis auf Weiteres ein. Selbstverständlich sind wir aber auch weiterhin für Sie da:
Mit wenigen Klicks buchen Sie einen Termin für eine Online-Beratung über unser Buchungssystem.
Außerdem erreichen Sie Ihre*n Ansprechpartner*in im BAföG-Amt natürlich auch telefonisch.

 
Wer in einem oder mehreren der genannten Semester immatrikuliert (und nicht beurlaubt) war, für den verlängert sich die Förderungshöchstdauer um die entsprechende Semesterzahl.
Außerdem wichtig zu wissen: Auch der Zeitpunkt für die Vorlage des Leistungsnachweises verschiebt sich um die betreffende Semesterzahl. In den meisten Fällen müssen Studierende ansonsten nach dem 4. Fachsemester eine bestimmte Anzahl an CPs nachweisen.
 
Achtung: Eine rückwirkende Antragstellung ist jedoch nicht möglich.

 


 

Mit dem Semesterbeginn in Emden und Wilhelmshaven am Montag, 20. September 2021, kehren die Studierenden wieder an den Campus zurück. An beiden Standorten wird im Vergleich zu den vorherigen Semestern, die aufgrund der Corona-Pandemie zum großen Teil digital stattgefunden haben, wieder mehr Hochschulleben möglich sein. Grundlage dafür ist die 3G-Regel, die geimpften, genesenen und getesteten Personen den Zutritt zum Hochschulcampus ermöglicht.

Auch die Beratungsangebote des Studentenwerks finden ab der kommenden Woche wieder vermehrt vor Ort statt. So gibt es mit dem Semesterstart endlich wieder eine persönliche BAföG-Beratung in Wilhelmshaven. Immer dienstags, von 9.00–12.30 Uhr sowie von 13.00–15.00 Uhr können Studierende hier ihre Fragen rund um's Thema BAföG stellen.
In Emden gibt es bereits eine persönliche BAföG-Beratung vor Ort, diese wird nun noch einmal erweitert. Statt lediglich zweiwöchentlich findet der Beratungstermin in Emden nun jede Woche statt, und zwar ebenfalls dienstags von 9.00–12.00 Uhr sowie von 12.30–15.00 Uhr.

Eine vorherige Anmeldung zur Sprechzeit über unser Buchungsportal ist für die Beratungen in Emden und Wilhelmshaven nicht erforderlich.

Bundesweit einheitliche Antragstellung - Umstellung auf "BAföG Digital"

Ab Montag, 26. Juli 2021 können Studierende Ihren BAföG-Antrag über das bundesweit einheitliche Portal BAföG Digital stellen. Damit löst "BAföG Digital" den niedersächsischen Antragsassistenten "BAföG Online" ab. Bei Anträgen, die bis zum 25. Juli 2021 über das "BAföG Online"-Portal gestellt wurden, besteht bis Ende November 2021 die Möglichkeit, Unterlagen nachzureichen oder eine Statusabfrage durchzuführen. Neue Anträge können nach dem 25. Juli nicht mehr über "BAföG Online" gestellt werden. 

Zum Hintergrund der Umstellung

Im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) haben Bund und Länder gemeinsam den Online-Antragsassistenten „BAföG Digital“ entwickelt. Er löst die bislang unterschiedlichen digitalen Angebote zur BAföG-Antragstellung ab und vereinheitlicht das Verfahren bundesweit. Ende 2020 ist eine Pilotphase zum Antragsassistenten in Sachsen-Anhalt, Hessen, Berlin, Nordrhein Westfalen und Rheinland-Pfalz angelaufen. 2021 kommen nun nach und nach weiter Bundesländer hinzu.

 

Seit wenigen Tagen ist es offiziell: Das angekündigte dritte Corona-Semester ist in Niedersachsen in Kraft getreten und verlängert den Anspruch auf Förderung nach dem BAföG. Studierende, deren Förderungshöchstdauer am Ende des WiSe 2019/20 noch nicht abgelaufen war, erhalten die Verlängerung der Corona-Semester, sofern sie im SoSe 2020, WiSe 20/21, SoSe 2021 noch immatrikuliert waren.

Auch die Pflicht zur Vorlage des Leistungsnachweises verschiebt sich entsprechend der Berücksichtigung der Corona-Semester als Nullsemester zeitlich nach hinten.

Sollten Sie Ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben und sind unsicher, ob auch Ihre Förderungshöchstdauer sich weiter verlängert, stellen Sie vorsorglich einen weiteren Förderungsantrag.

Das BAföG-Amt prüft in jedem Einzelfall die Verlängerung der Regelstudienzeit im Hinblick auf die Corona-Semester.

 

Die Regelstudienzeit für Studierende an niedersächsischen Hochschulen wurde für die Corona-Semester (SoSe 20, WiSe20/21 und SoSe21) um ein weiteres Semester erhöht. Dadurch verlängert sich auch der BAföG-Anspruch!

Stellen Sie so schnell wie möglich Ihren BAföG-Antrag!

Studierende an niedersächischen Hochschulen bekommen nun, nach Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG), ein weiteres Semester zur Regelstudienzeit, sofern sie im Sommersemester 2020, Wintersemester 20/21 und/oder Sommersemester 2021 studiert haben und nicht beurlaubt waren. Damit sollen die durch die Corona-Pandemie entstandenen Nachteile im Studium ausgeglichen werden.

Längere Regelstudienzeit = verlängerter BAföG-Anspruch

Die gesetzliche Regelung wirkt sich auch auf den BAföG-Anspruch aus: Studierende, die ihre Regelstudienzeit im Sommersemester 2020 noch nicht überschritten hatten, haben demnach die Möglichkeit einen Folgeantrag zu stellen. 

Beispiel: Regelstudienzeit endet im SoSe2020 + ein weiteres Semester durch die Änderung des NHG = Regelstudienzeit endet im Wintersemester 20/21

Achtung: BAföG wird erst ab dem Monat der Antragsstellung gezahlt und nicht rückwirkend für ein ganzes Semester. Sollten Sie durch die Änderung einen Anspruch auf Förderung haben, stellen Sie den Antrag noch in diesem Monat. Zur Fristwahrung kann der Antrag auch formlos, aber schriftlich mit Unterschrift, erfolgen. Die erforderlichen Vordrucke können dann nachgereicht werden.

Anders sieht es bei Studierenden aus, deren Regelstudienzeit zum Ende des Wintersemester 19/20 endete. Sie sind von der Besserstellung nicht betroffen. Aber auch hier gab und gibt es die Möglichkeit die Förderung zu verlängern. Dazu ist beim BAföG-Amt nachzuweisen, dass sich das Studium in Folge der Pandemie verlängert hat. So wurde bislang auch schon verfahren.

 

Wer einen Antrag auf Überbrückungshilfe für Studierende gestellt hat oder dies noch tun wird, braucht sich keine Sorgen zu machen: Wir sind laufend dabei die Anträge auf Überbrückungshilfe zu bearbeiten, auch während des Lockdowns. Jedoch brauchen auch unsere Kolleg*innen zwischen den Feiertagen eine kleine Pause. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt daher bis kurz vor Heiligabend und wird Anfang Januar wieder starten.

Wir bitten Sie deshalb um etwas Geduld und von Fragen hinsichtlich des Bearbeitungsstandes abzusehen.

     
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