Themen und Materialien

Cover der Broschüre "Von der Prokrastination zur Produktivität"Eine Strategie gegen das Aufschieben

In dieser Broschüre zeigt PBS-Mitarbeiter Rolf Wartenberg Schritt für Schritt, wie man aufschiebendes Verhalten wirksam und dauerhaft verändern kann.

Die Broschüre steht pdf hier (7.54 MB) zum Download bereit und ist in gedruckter Form (solange der Vorrat reicht) auch im Sekretariat des PBS in Oldenburg erhältlich.

pdf Broschüre Arbeitsgewohnheiten_Cover (3.53 MB)

pdf Working habits_cover (3.03 MB)



Arbeitsgewohnheiten im Studium - Anregungen für Problemlöser

In dieser Broschüre zeigt PBS-Mitarbeiter Rolf Wartenberg Schritt für Schritt, wie man sich hilfreiche Arbeitsgewohnheiten aneignet.

Einführung

Termin: Prüfung. Bild: berwis/pixelio.deFür viele Studierende sind mündliche Prüfungen mit massiven Versagensängsten verbunden. Geht es Ihnen auch so, dass Ihnen die Vorstellung, den wissenschaftlichen Autoritäten eine halbe Stunde oder länger ganz alleine gegenüber zu sitzen und das eigene Wissen darbieten zu müssen, Schrecken bereitet? Sehen Sie sich der Prüfungssituation gegenüber ohnmächtig und ausgeliefert und haben Sie den Eindruck, Sie könnten auf den Verlauf der Prüfung keinen Einfluss nehmen? Angst vor Bewertung eskaliert bei einigen Studierenden so stark, dass das eigene Wissen nicht mehr zuverlässig abgerufen werden kann. Andere Studierende sind dadurch blockiert, dass sie alles das, was sie in die Prüfung einbringen könnten, für banal halten, weil sie davon ausgehen, dass die Prüfer das ja sowieso wissen.

Testen Sie online, ob Sie suchtgefährdet sind!

SuchtgefährdungDie Studienzeit bringt vielen Studierenden nicht nur mehr oder weniger spannende Lernerfahrungen, sondern es geht natürlich auch darum, wie man den Stress bewältigt und Lebenslust, genussvolle Tätigkeiten und Partyspaß im eigenen Alltag etabliert. In diesem Zusammenhang spielt auch der Umgang mit Suchtmitteln eine Rolle, der in allen Bereichen unserer Gesellschaft ein Thema ist und entsprechend auch nicht vor den Toren der Hochschulen Halt macht. Übrigens durchaus ein Phänomen mit Tradition, wenn man nur an die in studentischen Verbindungen gepflegten Trinkrituale denkt. Einige Suchtforscher kommen bei ihren Untersuchungen sogar zu dem Ergebnis, dass sie Studierende in Hinblick auf Suchtgefährdungen als Hochrisikogruppe einschätzen, weil durch die Freiheiten, die ein Studium bietet, negative Konsequenzen problematischen Konsums erst relativ spät auftreten.

Zeit- und Selbstmanagement für Langzeitstudierende

Langzeitstudierende werden jedes Semester von neuem damit konfrontiert, dass sie Strafgebühren zahlen müssen. Gegen den darin versteckten Appell "Nun aber mal voran!" gibt es allerdings eine verbreitete Immunität.

Als persönlicher Vorsatz kann er sich nämlich schnell und gründlich abnutzen. Dann folgt meistens die Idee: "Ich muss mich einfach zusammenreißen!"

Ist das tatsächlich alles, was es dabei zu verstehen gilt, oder lassen sich typische Hindernisse für das langfristige Gelingen eines Studiums genauer benennen?

Warum bietet der PBS eine Entspannungsgruppe an?

Laut Weltgesundheitsorganisation ist chronischer Stress die größte „Seuche“ des 21. Jahrhunderts. Die Übung der „Achtsamkeit“, ein Ansatz der Kognitionspsychologie, wird seit Jahren in der Gesundheitspädagogik und -psychologie erprobt. Die Ergebnisse sind vielversprechend und die Methode findet immer mehr Verbreitung. Im sportlichen Training und in der Ausbildung von Künstlern und Schauspielern gehören Achtsamkeitsübungen zum täglichen Übungsbestandteil, um innere Ruhe und Präzision in der Arbeit zu gewährleisten. In Krisensituationen wird der menschliche Körper über das sympathische System mit Adrenalin und Noradrenalin versorgt, um die physische und psychische Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Dauert die Stresssituation an, wird ein Hormoncocktail ausgeschüttet, der u.a. das Immunsystem und alle den Körper regenerierenden Funktionen drosselt. Wer dauerhaft unter Stress leidet, verliert die reale Selbsteinschätzung, es kommt zu einem Zustand innerer Unruhe, zu Angstzuständen und auf der körperlichen Ebene zu einer Schwächung der Immunabwehr. Es ist medizinisch nachweisbar, dass der Aufbau von Nervenzellen unter diesen Umständen gehemmt ist. Zwangsläufig führt dies zum Burn-out, einem physischen, psychischen und geistigen tiefen Erschöpfungszustand.

 

     
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