Personen mit nicht-sichtbaren Behinderungen oder Erkrankungen verschweigen nicht selten ihre Beeinträchtigung, da sie häufig auf wenig Verständnis stoßen. Zu diesen Beeinträchtigungen gehören etwa Legasthenie, Autismus, MS, Tinnitus, Morbus Crohn, Fibromyalgie, Nierenerkrankungen, Herzfehler oder psychische Erkrankungen.
Was viele nicht wissen: An der Hochschule stehen ihnen ebenso Hilfen und Nachteilsausgleiche zu wie KommilitonInnen mit sichtbaren Behinderungen.

Die Behindertenberatung hat zur Sensibilisierung für dieses Thema vier Plakate erstellt zum kostenlosen Download. Außerdem ist Wiebke Hendeß darauf eingegangen bei einem Interview mit dem Campusradio.
Hier ein Erfahrungsbericht eines Oldenburger Studierenden nach einen Schlaganfall zur konkreten Hilfe durch einen Nachteilsausgleich..

In dem Ende 2011 gegründeten Gesprächskreis für Studierende mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen besteht die Möglichkeit zum Informations- und Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen sowie zu gegenseitiger Motivation und Unterstützung. Weiterhin können hier Ideen gesammelt werden für weitere Projekte. Kontakt zu dem Autasuch "anders normal studieren" am besten direkt über die Email-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Das nächste Treffen der Selbsthilfegruppe finden Sie auf der Homepage des Autonomen Referats für behinderte und chronisch kranke Studierende im AStA.
Das Team Neurodiversität - eine Anlaufstelle für "anders-normale" Studis ist in diese Gruppe eingegliedert worden.

Gute Infos zum Studium mit Autismus gibt es beim Bundesverband Autismus Deutschland in Form eines Flyers zum Download und ausführlicher in einer Broschüre (Leitlinien und Handlungsempfehlungen zu Autismus und Studium), die bestellt werden muss.
Best Practice Beispiele zum download  gibt es in drei sehr guten Broschüren für Hochschuldozent*innen und Tutor*innen, unterstützende Fachkräfte sowie Hochschulleitungen. Doch auch die Studierenden selbst kriegen dort viele gute Hinweise.

In Bremen gibt es beim Studentenwerk eine eigene Gruppe für Studierende mit ADHS.

Das Neuronetzwerk Weser-Ems
kümmert sich um die Nachsorge und Teilhabe für Menschen mit Hirnschädigung und neurologischer Beeinträchtigung

Bundesweit gibt es eine Interessensvertretung für Studierende mit Darmerkrankungen, mit Hörschädigunge, für sehbehinderte und blinde Studierende und für Studierende für Legasthenie/Dyskalkulie die Interessensvertretung Junge Aktive im BVL (Flyer als Download).

Inklusionstutor:innen der Universität Münster haben  drei Projekte entwickelt, die gerne über Münster hinaus beworben und genutzt werden können.

  • Podcast "Uni inklusiv - gemeinsam verschieden": Interviews und Beiträge rund um das Thema Studium mit Beeinträchtigung, nicht nur in Münster. Zuhören bei den gängigen Podcast Anbietern und auf der Homepage der WWU.
  • Instagram Account "@wwu_muenster_inklusion": Social Media Account des Inklusionstutor:innen Programms - mit Themen auch abseits der WWU Münster. Wir freuen uns auf Reichweite und Vernetzung (gerne auch Themenvorschläge) 😊
  • Offene Gesprächsrunde "Studieren mit Autismus": Offener Austausch mit dem  Ziel  Barrieren aufzuzeigen und zu diskutieren, Vorurteile zu benennen und abzubauen und einfach eine angenehme Gesprächsrunde zu organisieren. Offen für alle interessierten Personen. Termin (aktuell) immer am letzten Donnerstag eines Monats von 10 bis 12 Uhr c.t. per Zoom. Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
     
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